02.12.2017, 08:24 Uhr

Nassfeld setzt auf leistbares Skifahren

Für Kinder und Familien bietet das Nassfeld heuer besonders viele Aktionen und Vergünstigungen (Foto: NLW Tourismus, Nassfeld Kärnten)

Im Teilbetrieb und mit entsprechendem Sonderpreis sind die Nassfeld-Lifte eine Woche früher in die neue Saison gestartet.

NASSFELD (vep). Das Skigebiet Nassfeld startete eine Woche früher als geplant in die neue Saison: Ein Meter Schnee und plus der Neuschnee der vergangenen Tage gaben den Ausschlag. Heute Samstag, 2. Dezember, startet die Saison deshalb mit einem Teilbetrieb: Die Anlagen Millennium-Express, Tröglbahn, Sonnleitnbahn, Mössernbahn "Warm up", Rudnigsattelbahn sowie Rossalmlift haben dann geöffnet. Die Ganztageskarten gibt es während dieser Zeit zum Sonderpreis, Erwachsene 32 Euro, Kinder 16 Euro, Jugend 26 Euro.
Die Liftanlagen Gartnerkofel und Maidritschen Bergbahnen gehen zum regulären Saisonstart am 7. Dezember in Betrieb. Dann gelten auch die normalen Preise.
Ein Tagesticket kostet übrigens heuer 47 Euro. Christopher Gruber vom NLW Tourismusmarketing erläutert "Lediglich zwölf Prozent aller Skipässe werden zum Normaltarif gekauft." Der Rest, also fast neun von zehn Skipässen, werden durch Aktionspreise, Saisonkarten etc. ermäßigt ausgegeben.

Skifahren muss leistbar sein

Gruber ist leistbares Skifahren ohnehin ein großes Anliegen: "Wir wollen ein klares Signal an Familien senden." Deshalb wartet das Nassfeld heuer mit noch mehr Vergünstigungen für Kinder auf, als im vergangenen Jahr. So fahren z. B. Kinder bis 10 Jahre jeden Samstag um 10 Euro Ski, am 24. Dezember gratis, bis 23. 12. bezahlen Kinder bis 10 beim Skiurlaub weder Zimmer noch Skipass, es gibt Vergünstigungen bei Skiservices, einen Gratis-Skiverleih usw. Und mit Actionpisten wie "The Snake" oder der Skimovie-Anlage (Rennen fahren, Video machen, auf youtube stellen) wolle man den Kids vermitteln, dass Skifahren cool ist. Denn, so Gruber: "Die Werte haben sich leider verschoben. Viele Kinder bewegen sich zuwenig, die Eltern legen zudem oft auch keinen Wert mehr darauf, dass die Kinder Skifahren gehen", sagt Gruber. Das Preisthema alleine lasse er nicht gelten, vor allem vor dem Hintergrund, dass es oft "jedes Jahr ein neues Handy oder eine Konsole um mehrere hundert Euro gibt."

19 Millionen investiert

Für die diesjährige Wintersaison wurden am Nassfeld 19 Millionen Euro investiert. Gruber: "Vor allem ging es hier um Pistenverbreiterungen und -verbesserungen, neue Pistengeräte und den Ausbau der Beschneiungsanlagen, um in noch kürzerer Zeit die Pisten beschneien zu können."
Neu ist aber auch eine Trainingspiste bei der Rudnigsattelbahn, die von Skiclubs und Vereinen genutzt werden kann. "Damit wollen wir den Nachwuchs in unser Skigebiet bringen und fördern", so Gruber.
Ebenso neu ist ein Anfänger-Übungsgelände mit neuem Skischulgebäude bei der Talstation des Milliennium-Express'.
Auch in Hotelumbauten wurde investiert; das Hotel Franz Ferdinand, ehemals Cube, wurde einer Rundumerneuerung unterzogen.
"Auch unsere Surprise-Guys werden wieder unterwegs sein, es gibt eine Nassfeld-Challange und die Aktion 6 auf der Piste ist auch wieder da", sagt Gruber.
Alle Infos zum diesjährigen Saisonprogramm am Nassfeld unter: www.nassfeld.at
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