17.11.2017, 11:17 Uhr

WOCHE-Aktion "Kauf Kärntnerisch": Das Einkaufen ist "Regional genial" - mit Video

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Nahversorger-Tour in Glödnitz: LR Christian Benger, Bürgermeister Hans Fuegger, Jacqueline Hofreiter, Maria und Hugo Krassnitzer (Foto: Büro Benger)

Landesrat Christian Benger ist Schirmherr der WOCHE-Aktion „Kauf Kärntnerisch“.



Warum sind Sie Schirmherr der Aktion „Kauf Kärntnerisch“?

CHRISTIAN BENGER: Die regionale Produktion und die bewusste Entscheidung Regionales zu kaufen, sichern Arbeitsplätze, Einkommen, Kaufkraft und Investitionen. Durch Investitionen wachsen unsere Betriebe und schaffen Arbeitsplätze und Einkommen. Es ist also der gesamte Wirtschaftskreislauf damit verbunden. Mit dem täglichen Einkauf hat es jeder selbst in der Hand, die Wirtschaft vor der eigenen Haustüre anzukurbeln, das betrifft auch regionale Dienstleistungen.

Mit Ihrer Initiative „Regional ist genial“ touren Sie durch das Bundesland. Was steckt dahinter?
Regionale Nahversorger sind wichtige Säulen im ländlichen Raum, sie sind Arbeitgeber und fungieren als Kommunikationszentrum im Ort. Regional ist wirklich genial. Aus meinem Budget gibt es eine Nahversorgerförderung, damit auch weiterhin sichergestellt wird, dass Regionalität vor Ort gelebt werden kann und die Jobs in den Tälern und Gemeinden gesichert sind. Alleine im Vorjahr haben wir mit dieser Förderung 445 Arbeitsplätze gesichert.

Wie viele Nahversorger wurden mit Ihrer Förderung unterstützt und wer kann diese Förderung ansuchen?
2016 wurden 60 Nahversorger in Kärnten unterstützt, 242 Mitarbeiter abgesichert, weil nicht nur Investitionen, sondern auch Personalkosten gefördert wurden. Die jeweiligen Gemeinden haben den Landesbetrag aufgestockt, so flossen 143.000 Euro vom Land und 176.000 Euro von den Gemeinden. In Summe haben die Nahversorger 455.000 investiert. 2017 wurde die Nahversorger-Förderung fortgesetzt, das Budget haben wir auf 200.000 Euro aufgestockt und zusätzlich wurde ein Regionalitäts-Bonus eingeführt.
Erstmals können Fleischereien und Bäckereien ansuchen.

Neben der Absicherung des ländlichen Raumes, welche anderen Argumente sprechen für regionales Einkaufen?
Wer regionale Produkte kauft, lässt das Geld im eigenen Land, es fließt nicht in ausländische Massenproduktionen. Man leistet einen positiven Beitrag fürs Klima wegen der kurzen Transportwege. Eine Studie der Österreichischen Hagelversicherung zeigt, dass 21.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, wenn nur 10 % mehr heimische Produkte gekauft werden.

Initiative "Regional ist genial"

Für Informationen zur Nahversorgerförderung wenden Sie sich an:
Patricia Maria Radl-Rebernig
Tel.: +43 (50) 53 62 25 07
patricia.radl-rebernig@ktn.gv.at

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Arnulf Aichholzer aus Villach | 26.09.2017 | 19:59   Melden
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