Bio, regional, fleischlos
Greenpeace-Gemeindecheck zeigt: Klosterneuburg ist Vorreiter bei gesundem Schulessen

Biologisch, regional und ausgewogen - Greenpeace unterzog 25 österreichische Gemeinden einem Check.
  • Biologisch, regional und ausgewogen - Greenpeace unterzog 25 österreichische Gemeinden einem Check.
  • Foto: Alek Kawka
  • hochgeladen von Marion Pertschy

KLOSTERNEUBURG/ ÖSTERREICH (pa). Greenpeace hat das Schul- und Kindergartenessen in Österreichs wichtigsten Gemeinden untersucht. In 25 Städten und Ortschaften wurde abgefragt, wie hoch der Anteil an biologischen Lebensmitteln ist, wie viel regionale Kost auf den Tellern landet und wie es um die Auswahl an fleischlosen Mahlzeiten steht. Dabei unterscheiden sich die Gemeinden teils gravierend. Vor allem in Sachen Bio-Essen besteht aber verbreitet Aufholbedarf. Greenpeace fordert nun verbindliche Vorgaben für besseres Essen in Kindergärten und Schulen.

Klosterneuburg einzige Gemeinde

„Es hängt ganz entscheidend vom Wohnort ab, wie gut die eigenen Kinder in Schule und Kindergarten verpflegt werden. Die Unterschiede sind derzeit massiv“, sagt Greenpeace-Sprecher Sebastian Theissing-Matei. „Manche Kinder bekommen regelmäßig regionales Bio-Essen mit viel gesundem Obst und Gemüse, anderen wird täglich industrielle Massenware unbekannter Herkunft vorgesetzt.“ Die einzige Gemeinde, die im Greenpeace-Check in allen drei Kategorien – bio, regional und fleischlos - gut abschneidet, ist Klosterneuburg in Niederösterreich. Schlusslichter über alle drei Bereiche sind Wels, Kapfenberg und Dornbirn. Unter den Landeshauptstädten landet Innsbruck auf dem letzten Platz.

Gemeinden im Check

Besonders bei Bio-Kost müssen viele Gemeinden nachbessern, so Greenpeace. Nur fünf der 25 Gemeinden erreichen hier eine gute Bewertung, nämlich Saalfelden, Wolfsberg, Villach, Klosterneuburg und – als einzige Landeshauptstadt – Wien. In der Bundeshauptstadt sind in Schulen 40 Prozent des Essens biologisch, in Kindergärten sogar 50 Prozent. Regionale Kost steht häufiger am Menüplan, 14 der 25 Gemeinden sind hier gut unterwegs. Neben Klagenfurt erhalten neun Gemeinden eine gute Bewertung, was das Angebot an fleischlosen Gerichten betrifft.

Schulessen von Gourmet

„In unserer Küche wird speziell für Kinder gekocht, mit hochwertigen, regionalen Lebensmitteln und einem hohen BIO-Anteil“, so Claudia Ertl-Huemer, Verantwortliche für Kindergarten- und Schulessen bei GOURMET. „Weil unseren Kunden eine gesunde, nachhaltige Verpflegung für Kinder besonders wichtig ist, sind sie auch beim aktuellen Greenpeace-Gemeindecheck sehr gut platziert“, freut sich Ertl-Huemer. GOURMET Kids kocht für 2.700 Kindergärten und Schulen, unter anderem auch für Klosterneuburg und Wien.

Autor:

Marion Pertschy aus Klosterneuburg

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