Otto Schenk: Selten so gelacht

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KLOSTERNEUBURG. Mit einem tosenden Applaus wurde Otto Schenk nach längerer Klosterneuburg-Abstinenz vergangene Woche in der Babenbergerhalle empfangen, ehe er mit Galgenliedern von Christian Morgenstern begann. Der Publikumsliebling und Meister des Erzählens unterhält seit mehr als 60 Jahren seine Besucher mit hochwertigen literarischen Sternstunden des Humors. In seinem Programm "Selten so gelacht" interpretiert er klassische und eigene Texte. Einige der besten Sketche seines langen Theaterlebens werden außerdem gezeigt. So gibt es unter anderem ein Wiederehen mit dem "Würschtelmann", dem "Untermieter" und dem köstlichen Sketch "Der Knopf" mit Karl Farkas.
Von den Besuchern wollten wir gerne wissen, worüber sie am öftesten lachen. Silvia Ferro lacht ganz einfach dann, wenn etwas lustig ist. Tochter Tamara Künzl-Ferro amüsiert sich über eigene Ungeschicklichkeiten. Erwin und Margit Hirnschall lachen über Otto Schenk, aber auch über sich selbst. Günter Heinrich gesteht sich ein, dass er nur selten lacht, freut sich aber auf die Vorstellung mit Schenk. Gleichzeitig antworten Hubert und Karoline Kaspar und sagen auch noch lachend dasselbe: Sie lachen über sich selbst.
Auch wenn Schenk meint, dass es gefährlich ist, Witze zu erzählen, da man in einer Runde für einen, den man gut erzählt hat, möglicherweise gleich fünf schlechte Witze entgegengeschleudert bekommt, beendete er das Programm in Klosterneuburg mit außerordentlich guten Witzen.

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