Literarische Weltreise
Verloren im Ozean

Autorin Marion Egerth signiert ihren ersten Roman "Tausche Mann gegen Pferd". Lesung im Melarium.
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  • Autorin Marion Egerth signiert ihren ersten Roman "Tausche Mann gegen Pferd". Lesung im Melarium.
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KLOSTERNEUBURG. Im Melarium von Roland Berger verwöhnte Autorin Marion Egerth mit ihrem Roman "Tausche Mann gegen Pferd" dank Einladung von Kulturveranstalterin Dorli Kapeller mit einer spannenden Lesung.
Das wunderbare Gewölbe des Veranstaltungsortes strahlt ein besonderes Flair aus, ein Gläschen Sekt und Brötchen bei Kerzenlicht und alle lauschen der Autorin.
"Ich war 22 Jahre Flugbegleiterin bei Austrian Airlines und habe so viel Ungewöhnliches erlebt, das wollte ich aufschreiben", stellt sie sich vor, "so entstand mein Roman. Der Handlungsstrang ist eine Liebesgeschichte verbunden mit Rückblenden diverser Crew-Stops von Nairobi über New York bis Kathmandu".
Nach nur wenigen Minuten ist jeder im Raum voller Spannung. Keiner will sich vorstellen über mehrere Stunden alleine am Ozean zu verweilen, verloren, in die Dunkelheit treibend, manch einem stockt sogar der Atem. In weiterer Folge steckt die Fröhlichkeit und der Witz sowie die Romantik an, was die Bezirksblätter neugierig macht und so erkundigen sie sich bei den Gästen, was sie auf gar keinen Fall tauschen würden. Irene Zeilinger möchte auf gar keinen Fall ihre Kinder tauschen. Monika Kremer ist stolz auf ihre Fröhlichkeit und ihr strahlendes Lächeln und Darina Sell möchte nicht ihre Bettseite eintauschen. Sascha Rieger liebt sein Taschenmesser und Claudia Zindel Ferro ist dankbar für ihre Gesundheit und Lebensfreude. Monika Nowakowska ist seit 25 Jahren mit ihrem Mann zusammen und betont, ihn nicht gegen ein Pferd tauschen zu wollen. Christoph Band möchte nicht den letzten verfügbaren Sauerstoff eintauschen und Dorli Kapeller ihren Garten. Sabine Latzlberger versichert: "Meine Katze" und Natascha Tögel: "Meinen Hund, aber wenn doch, dann nur gegen einen Mann, allerdings müsste der romantisch, sportlich, reich und potent sein, sowie belesen, so dass er Erich Fried zu schätzen weiss", lachend fügt sie hinzu: " Ja und das wichtigste ist natürlich, dass er mich so nimmt wie ich bin."
Gabi Mansbart möchte auf gar keinen Fall ihre hart erarbeitete Freiheit gegen mehr Abhängigkeit tauschen, Michaela Baumeister ist stolz in Österreich geboren zu sein, Lucy Hippenmeyer ihre Freunde, Ingrid Hohenberger die Schwester, Elisabeth Spitz ihre Persönlichkeit und Melanie Erösch Löckel ihren Körper.
Christa Anna Lojda antwortet den Bezirksblättern: "Ich möchte nicht mein Buch gegen Frau Egerths Buch tauschen" und präsentiert Ihren Gedichtband "Herzglühen".
Dennoch geht jeder der beiden mit dem Buch des anderen nach Hause. Marion Egerth freut sich über den Tausch, berührt liest sie die Widmung: "Herzlichst, danke für den schönen Abend!"

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