Landesklinikum Klosterneuburg
Babyvilla und Gynäkologie rund um die Uhr da

Primar Peter Hauer, Vorstand der geburtshilflichen Abteilung am LK Klosterneuburg
  • Primar Peter Hauer, Vorstand der geburtshilflichen Abteilung am LK Klosterneuburg
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Kein erhöhtes Risiko für Ungeborenes bei Infektion, Väter dürfen bei Geburt anwesend sein

KLOSTERNEUBURG. Schwangere Frauen und ihre Familien sind eine
Personengruppe, die sich angesichts der Gefahr einer Infektion mit dem COVID-19 Virus besondere Sorgen macht. Primar Peter Hauer, Vorstand der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Landesklinikum Klosterneuburg gibt Antwort auf brennende Fragen.

Primar Peter Hauer, Vorstand der gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung am LK Klosterneuburg betont die Wichtigkeit der allgemein geltenden Vorsichtsmaßnahmen insbesondere auch bei schwangeren Frauen. Abstand halten von Personen, die nicht mit der Schwangeren im Familienverband leben, nicht in die Hand niesen oder husten und gründliches Händewaschen (>20 Sekunden) insbesondere nach dem Heimkehren von draußen. Sollte es dennoch zu einer Infektion mit dem Coronavirus kommen, so verläuft die Infektion auch bei Schwangeren in den meisten Fällen mild und es besteht nach derzeitigem Wissen kein erhöhtes Risiko für das Ungeborene.
Am Landesklinikum Klosterneuburg sind derzeit keine COVID19 positivgetesteten Patienten in stationärer Behandlung.
Wie in nahezu allen Spitälern steht eine entsprechende Schutzkleidung und Isolationsmöglichkeit zur Verfügung, für den Fall, dass bei einem diesbezüglichen Verdachtsfall unverzüglich geburtshilfliche Maßnahmen notwendig sind.

Können Väter noch bei der Geburt anwesend sein?

Gemäß einer österreichweiten Regelung ist folgendes Vorgehen einzuhalten:
Liegt kein Coronaverdacht vor, so kann der Kindesvater oder eine andere Begleitperson auf Wunsch der Gebärenden bei einer Geburt im Kreißsaal anwesend sein. Bei Notwendigkeit eines Kaiserschnitts ist das Betreten des Operationssaals für den werdenden Vater nicht erlaubt. Nach der Geburt und der Versorgung des Neugeborenen, also spätestens bei Verlegung der Mutter ins Wochenbett, muss der Kindesvater bzw. die Begleitperson das Krankenhaus wieder verlassen. Aus Sicherheitsgründen darf bis zur Entlassung der Mutter mit dem Neugeborenen kein weiterer Besuch (weder durch den Kindsvater noch andere Personen) im Krankenhaus stattfinden.

Werden am LK Klosterneuburg noch dringende gynäkologische Operationen durchgeführt?

Sowohl für Kaiserschnitte als auch für dringend notwendige gynäkologische Operationen steht ein OP-Team rund um die Uhr zur Verfügung.

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