Das zweite Gesicht des Heinz Zwazl

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KLOSTERNEUBURG. Unter dem Titel „Augenblicke zum Verweilen“ präsentiert Heinz Zwazl bis Mitte Juni Fotografien mit den Schwerpunkten Menschenbilder, Theater und Landschaften im Stadtmuseum und zeigt so eine neue Seite von sich: Spannung und Dramatik werden ebenso wiedergegeben wie die Nähe zur Natur und die Ehrfurcht davor.
Kulturstadtrat Konrad Eckl deutete die vielen Besucher und honorigen Persönlichkeiten bei der Vernissage als Zeichen der Wertschätzung und des Interesses an den Arbeiten. Das Schaufenster des Fotografen sei ein fixer Baustein in der Stadt geworden. „Kunst ist etwas Schönes“, führte Landeshauptfrau Mikl-Leitner aus, und dass diese mit ihrer Vielfalt besteche – ob als Tanz, Musik oder Fotografie. Hier sieht sie die Bestätigung dafür, dass Fotografie wirklich Kunst ist.

Ein Künstler – oder doch nicht?
In seiner Laudatio betonte der bildende Künstler Michael Fuchs die technische Brillanz, die Vielfalt in der Bildgestaltung und das Atmosphärische – das Raum und Aussagekraft verleiht –, das die Bilder von Heinz Zwazl ausmachen. Die Kunst wachse aus der Natur hervor und Zwazl bringe die Liebenswürdigkeit des Menschen zum Ausdruck.
Als Künstler sieht sich Zwazl jedoch nicht, sondern als "künstlerischer Handwerker im Beruf des Fotografen". Auf den Unterschied angesprochen, beschreibt ihn der Meisterfotograf so: Für Kunst gibt es keine konkrete Definition, wenn etwas technisch schlecht ist, kann man es immer noch "Kunst" nennen. Als Fotograf aber übt er ein kreatives und künstlerisches Handwerk aus.

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