Demonstration für ein "lebenswertes Klosterneuburg"

Plöcking-Demonstration bei der Gemeinderatsitzung.
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  • Plöcking-Demonstration bei der Gemeinderatsitzung.
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KLOSTERNEUBURG. Bei der verganenen Gemeinderatsitzung tat sich abermals ein komplexes Thema auf, das bereits seit geraumer Zeit sowohl die Stadtgemeinde als auch die Klosterneuburger Bürger beschäftigt.

Geplantes Bauvorhaben stößt auf Widerstand

Die internationale IST Austria schafft zahlreiche Arbeitsplätze und betreibt naturwissenschaftliche Spitzenforschung, dennoch ist das Bauvorhaben im Naturschutzgebiet der Plöcking, der Technologie-Park des Forschungsinstituts IST Austria, vielen ein Dorn im Auge. und wirft kontroverse Meinungen auf.

Neben zahlreichen anderen Kritikpunkten, erzeugt nach wie vor die ausgebliebene Umweltverträglichkeits-(UVP-G2000) und Naturverträglichkeitsprüfung, die normal laut BMLFUW von der niederösterreichischen Landesregierung durchgeführt werden muss, reichlich Ärger in der Gemeinde und in diversen Parteien und Vereinen.

"Für den Erhalt der Natur- und Lebensräume"

Der Verein, "Lebenswertes Klosterneuburg" mit der Klosterneuburgerin Eva Rath als Obfrau, wurde im März diesen Jahres gegründet "um für den Erhalt der Klosterneuburger Natur- und Lebensräume sowie des Orts- und Landschaftsbildes einzutreten", so der aktuelle Wortlaut, und ein Mitspracherecht auf Augenhöhe mit der Stadtregierung zu erwirken.

Aufgrund eines Antrags an den Gemeinderat zur Textänderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes in Bezug auf das betroffene Gebiet wollten Eva Rath, Kollegin Anja Meckstroth und andere abermals für ihre Überzeugung eintreten. Sie demonstrierten vor dem Rathaus mit Bannern, Plakaten und Megaphonen und verteilten etwa kleine Kartoffeln mit dem Spruch "Kartoffeln statt toter Boden" an die Teilnehmer der Sitzung. Der Antrag wurde dennoch kürzlich beschlossen.

Autor:

Marion Pertschy aus Klosterneuburg

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