So schön ist die Liebe
Die so "geheimen" Sex-Platzerl

Symbolbil: Der Strand der Pionierinsel verleitete wohl schon Einige.
  • Symbolbil: Der Strand der Pionierinsel verleitete wohl schon Einige.
  • Foto: pixabay.com
  • hochgeladen von Marion Pertschy

KLOSTERNEUBURG (mp). Dass es etwa im weichen Sand der Klosterneuburger Pionierinsel hin und wieder, wenn die Witterung es zulässt, zu mehr als einem entspannten Badetag kommt, lässt sich wohl nicht bestreiten. Nicht ohne Grund gibt es dort ein verstecktes Plätzchen, das man unter dem verheißungsvollen Namen "Liebesinsel" kennt. "Ich bin mir sicher, dass Freibäder wie das Strandbad und die Au ganz hoch im Kurs liegen", scherzt der Klosterneuburger Martin. Dass natürlich auch abgelegene Feld- oder Waldwege in den Weinbergen rund um die Stadtgemeinde das eine oder andere Paar anlocken, das sich gerne unter freiem Himmel vergnügt, davon können wir wahrscheinlich ausgehen – angezeigte Vorfälle gab es an beiden Orten allerdings noch keine, weiß Klosterneuburgs Polizeikommandant Georg Wallner, "ob's gemacht wird, kann ich nicht sagen", scherzt er aber über die Dunkelziffer.

Einmal in der Hüpfburg

Viele Paare treibt es, im wahrsten Sinne des Wortes, für den Liebesakt oftmals aus den eigenen vier Wänden ins Freie. Der Nervenkitzel davor in flagranti erwischt zu werden, ist dabei nicht selten ein ausschlaggebender Grund, warum öffentliche Plätze gerade bei so einer intimen Handlung interessant sind, aber auch der Alkohol spielt dabei oft eine Rolle. An einen Vorfall in seiner Polizeikarriere kann sich Wallner doch erinnern – und dabei stimmte außer dem Alkoholspiegel des Pärchens nicht viel. "Das war vor 10 bis 15 Jahren am Leopoldimarkt. Eine Stunde zuvor hatte das ziemlich betrunkene Pärchen noch gestritten, dann hatten sie Sex um zwei Uhr Früh in der Hüpfburg", erinnert sich der Polizeikommandant. "Einen Teil der Leute hat es gestört, die anderen hat es belustigt und dem Rest war es wurscht. Prinzipiell reichen für eine öffentliche Ordnungsstörung aber schon zwei bis drei Personen, die sich darüber ärgern", so #+Wallner.

Strafen für Liebestolle

Ein Outdoor-Schäferstündchen bringt sicherlich frischen Wind in eine Beziehung – kann aber auch mit einer saftigen Strafe oder Arrest enden. Geregelt wird so eine "Störung der öffentlichen Ordnung" im Sicherheitspolizeigesetz Paragraph 81 und kann für Ersttäter als Verwaltungsübertretung mit bis zu 500 Euro Strafe oder einer Woche Haft geahndet werden. Wer's beim ersten Mal noch nicht verstanden hat, geht bei wiederholtem Male sogar zwei Wochen in' Gefängnis, erklärt der Klosterneuburger Beamte.
Liebestollen, die sich in ihrer Freizeit gerne dem öffentlichen Geschlechtsverkehr hingeben, sei also geraten, sich möglichst nicht von den Ordnungshütern erwischen zu lassen.

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Autor:

Marion Pertschy aus Klosterneuburg

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