Mein Fluss
Die zerstörende Kraft der Donau

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KLOSTERNEUBURG. Nicht nur Bewohner der Badesiedlungen kennen das mulmige Gefühl, wenn der Donaupegel steigt: "Mit der Donau leben" heißt seit Jahrhunderten, mit Hochwasser-Ereignissen zurechtzukommen.
Dokumentiert ist etwa ein Jahrtausendhochwasser im Jahr 1501. Im September 1899 ereignete sich mit rund 10.000 Kubikmetern pro Sekunde ein sogenanntes 100-jährliches Hochwasser. Das bedeutet, dass diese Durchflussmenge rechnerisch nur alle 100 Jahre seit Beginn der Messung auftritt. Im August 2002 wurde die Stadt von einem 80-jährlichen Hochwasser heimgesucht. Das letzte große Hochwasser, an das sich die meisten noch erinnern können, traf Klosterneuburg 2013. Schäden richtet dabei einerseits das Wasser an, in zweiter Linie der Schlamm, der 2013 mit Hilfe des Bundesheeres und vieler Freiwilliger in mühsamer Kleinarbeit beseitigt wurde.

Hochwasserschutz

An der Donau ist Klosterneuburg bereits zu 95 Prozent geschützt. Beim Hochwasser 2013 hat sich der mobile Hochwasserschutz an der Donau bereits bezahlt gemacht. In den Jahren 2015/2016 wurde ein neues Hochwasserschutzsystem am Kierlingbach gebaut, das mehrere Retentionsbecken umfasst. Das Land Niederösterreich stellte dafür 300.000 Euro zur Verfügung.
Die Retentionsbecken sollen nicht nur die Bewohner entlang des Kierlingbaches selbst schützen, sondern alle Klosterneuburger im Bereich der Überflutungszonen. Vor allem aber bei gleichzeitigem Kierlingbach- und Donauhochwasser werden die Rückhaltebecken künftig einen wesentlichen Beitrag zur Entschärfung der Situation leisten.
Lesen Sie nächste Woche: Lebensraum Fluss. Die Tiere an und in der Donau.

Autor:

Angelika Grabler aus Klosterneuburg

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