'Es war die beste Entscheidung'

Ihre Entscheidung bereuen Smadelka und Kögel nicht.
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  • hochgeladen von Marion Pertschy

KLOSTERNEUBURG (mp). "Thomas und ich haben schon zehn Jahre zusammen in Weidling gearbeitet und sind seitdem beste Freunde", erzählt Tamara Smadelka, die erst Anfang Juni gemeinsam mit Thomas Kögel zur Neueröffnung ihres Friseursalons am Kollersteig 2 in Klosterneuburg lud. Eigentlich wollte sie sich nie selbstständig machen, aber "wir haben natürlich immer gemeint, dass es schon cool wär', wenn wir zwei beste Freunde gemeinsam ein Friseurgeschäft eröffnen", erinnert sie sich.

"Im Oktober hat er zu Tip Top gewechselt und im Februar hat die Chefin ihm eröffnet, dass sie das Geschäft verkaufen will. Da haben wir nicht lange gefackelt und 'Ja' gesagt", so Smadelka und ergänzt: "Wir haben uns gleich überall informiert und die Herrschaften auf der Wirtschaftskammer haben super Arbeit geleistet und uns toll unterstützt. Es hat alles super geklappt und wir hätten es nicht besser erwischen können – es war die beste Entscheidung uns selbstständig zu machen." Eine ähnliche Entscheidung wie Smadelka und Kögel sie dieses Jahr getroffen haben, trafen sie im vergangenen Jahr auch 562 Unternehmer und gründeten ihren eigenen Betrieb im Bezirk Tulln.

Lage und Infrastruktur

Auch in der Stadtgemeinde Klosterneuburg werden jedes Jahr steigende Gründungszahlen verzeichnet – 180 Neugründungen waren es 2017. "Die Lage Klosterneuburgs als Bindeglied zwischen der Großstadt Wien und dem Umland Niederösterreich ist sicher maßgeblich dafür verantwortlich", weiß Wirtschaftskammer-Außenstellenleiter Friedrich Oelschlägel. Auch Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager sieht die "ausgezeichnete Lage, überdurchschnittlich viele gut ausgebildete Bewohner und eine hervorragende Infrastruktur" als ausschlaggebend für die positive Entwicklung der Stadtgemeinde.

"Je mehr Menschen direkt in unserer Stadt einer Arbeit nachgehen können, desto mehr Zeit verbringen sie vor Ort. Das wirkt sich auch auf den Handel, die Gastronomie und Freizeitwirtschaft stark aus. Neben finanzieller Ansiedelungsunterstützung, wie beim Gewerbepark des IST Austria oder dem Umweltbundesamt investiert die Stadtgemeinde in Stadtmarketing, öffentlichen Verkehr, Beratung in baurechtlichen Fragen, schafft Regulierungsvereinfachungen und setzt auf Kooperation mit Interessensvertretungen. Am Ende sind es aber immer die Unternehmer, die den Mut und die Ausdauer aufbringen müssen", so Schmuckenschlager.

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