Europäische Union
EU: Hier wird im Bezirk gefördert

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KLOSTERNEUBURG / TULLN / BEZIRK (ag/mp). Forschung und Lebensmittelsicherheit bei Biomin und Romer Labs, eine Photovoltaikanlage bei der Firma Just in Zeiselmauer - rund zehn Millionen EU-Förderungen stecken im Bezirk Tulln (Die Bezirksblätter berichteten).

Ab ins Museum

Museumsreif ist ein Projekt im Bereich Tourismus, dass es ohne die EU nicht gäbe: Bis 2019 wird das virtuelle Stadtmuseum Tulln Realität – eine innovative Verbindung aus einem Raum mit ausgewählten Ausstellungsobjekten, Schauplätzen und Sehenswürdigkeiten in der ganzen Stadt und einer Website bzw. App, die beides mit Erlebnischarakter zusammenführt. Bedeutende Teile der Stadt- und Regionsgeschichte werden anhand überraschender Kombinationen von 30 historischen Objekten und 30 architektonischen Zeugen in der ganzen Stadt aus verschiedensten Zeitepochen gezeigt. Besonders wird die Geschichtsvermittlung nun durch die Kombination aus Objekt und architektonischen Zeugen in der Stadt. Die App – am eigenen Smartphone oder auf ausgeliehenen Tablets – führt Museumsbesucher inklusive Routenvorschlag zu interaktiven Einzelstationen in der Stadt.

Schutz der Wiesen

Auch in der Stadtgemeinde Klosterneuburg wird etwa das Projekt "Wiesen in Klosterneuburg" zumindest zu einem kleinen Teil von der EU unterstützt. "Gefördert werden eigentlich hauptsächlich unsere Vortragstätigkeit, die Organisation von Freiwilligeneinsätzen und das Monitoring zur Weiterentwicklung der Wiesen", erzählt Ilse Wrbka-Fuchsig, Leiterin der Ortsgruppe Klosterneuburg des Naturschutzbundes NÖ und Zuständige für das Projekt.
Seit Jänner 2017 laufen die Schutzmaßnahmen zum Erhalt der Wienerwaldwiesen und sollen noch bis Dezember nächsten Jahres weitergeführt werden. Grund für die Wahl der Wiesen ist das dortige Vorkommen von europaweit geschützten Lebensraumtypen, wie etwa Glatthaferwiesen oder Pfeifengraswiesen und der streng geschützten Gelbbauchunke. Die Lebensräume sind besonders in Gefahr, da sie mittlerweile oftmals außer Nutzung stehen und schnell verbuschen. "Wir versuchen die Kulturlandschaft so zu erhalten, dass auch die nächste und übernächste Generation in Klosterneuburg noch artenreiche, buntblühende Wiesen erleben kann", so Wrbka-Fuchsig und verweist auf den nächsten Wiesenvortrag am 23. November im Raika-Saal.

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