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Heiligenstädter Hangbrücke: Gesamtinstandsetzung ab Ende April 2020

880 Meter lang ist die Heiligenstädter Hangbrücke.
  • 880 Meter lang ist die Heiligenstädter Hangbrücke.
  • Foto: Mark Freimann
  • hochgeladen von Naz Kücüktekin

Erste Vorarbeiten während der Semesterferien

WIEN/KLOSTERNEUBURG (pa). Die Heiligenstädter Hangbrücke zwischen Wien und Klosterneuburg ist in die Jahre gekommen und wird ab Ende April 2020 komplett erneuert. Erste Sicherungsarbeiten werden bereits zwischen 1. und 10. Februar (Semesterferien) vorgenommen.

Große Sperre ab 30. April

In der Semesterferienwoche zwischen 1. Februar (0.00 Uhr) und 10. Februar 2020 (4.00) werden Vorbereitungs- und Sicherungsarbeiten an der Hangbrücke durchgeführt. So werden etwa Schutzwände und –netze aufgestellt. Dafür wird auf der Brücke eine Spur in Richtung Klosterneuburg gesperrt. Außerdem wird eines der beiden Bahngleise unterhalb der Brücke gesperrt sein.
Im März finden erste Instandsetzungsarbeiten statt, die den Verkehr auf der Brücke aber nicht beeinträchtigen. Der aktuelle Terminplan sieht vor, dass ab 30. April die erste große Bauphase und die Verkehrsmaßnahmen wirksam werden.
Die Anwohner werden im Laufe der nächsten Wochen direkt über die zu erwartenden Verkehrseinschränkungen informiert. Die Öffentlichkeit wird ebenfalls in den nächsten Wochen über die detaillierten Verkehrsmaßnahmen in Kenntnis gesetzt, meldet die Stadt Wien.

Zur Sache
Die 880 Meter lange Heiligenstädter Hangbrücke weist nach rund 45 Jahren intensiver Nutzung massive Schäden auf, vor allem an Unter- und Überbau sowie an den Lagern. Sie muss daher zum Schutz der Verkehrsteilnehmer und Anrainer umfassend instandgesetzt werden. Die Heiligenstädter Hangbrücke ist Teil der B14, der Heiligenstädter Straße, zwischen Kahlenbergerdorf und der Wiener Stadtgrenze. Sie verläuft parallel zur Donau und zur Bahnstrecke und ist mit täglich rund 34.000 Fahrzeugen eine sehr stark befahrene Verkehrsverbindung.

Autor:

Angelika Grabler aus Klosterneuburg

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