Mobil in Klosterneuburg
Klosterneuburg investiert 100.000 Euro 
in die Sicherheit der Fußgänger

Durch Fahrbahnteiler wie hier beim Bahnhof Weidling entstehen Inseln, die für die Fußgänger mehr Sicherheit bieten. Sie müssen beim Überqueren nur jeweils auf eine Fahrtrichtung achten.
  • Durch Fahrbahnteiler wie hier beim Bahnhof Weidling entstehen Inseln, die für die Fußgänger mehr Sicherheit bieten. Sie müssen beim Überqueren nur jeweils auf eine Fahrtrichtung achten.
  • Foto: Stadtgemeinde Klosterneuburg.
  • hochgeladen von Angelika Grabler

KLOSTERNEUBURG (pa). Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 10. April ein ganzes Paket an – baulichen und planerischen –Maßnahmen zur Verbesserung und Attraktivierung des Fußgängerverkehrs beschlossen. In den nächsten Wochen und Monaten werden um knapp 100.000 Euro Inseln und Fahrbahnteiler errichtet, Gehsteige erneuert oder andere Lösungen erarbeitet.
Im Sinne der Verkehrssicherheit haben sich das Referat Tiefbau bzw. der Verkehrsausschuss mit Knotenpunkten in Klosterneuburg und deren Verbesserungspotential beschäftigt. Die jeweils optimale Maßnahme wurde erhoben. Der Stadtrat beschloss jetzt im April die finanziellen Mittel dazu.
Ein wichtiges Werkzeug dabei sind sogenannte Querungshilfen. Diese Fahrbahnteiler trennen die gegenläufigen Fahrstreifen voneinander. Dadurch wird eine Aufstellfläche = Mittelinsel für Fußgänger geschaffen. Sie können so sicher den Verkehr abwarten. Der Vorteil ist der, dass man beim Queren der Fahrbahn lediglich auf einen Fahrstreifen achten muss.

Die beschlossenen Maßnahmen im Überblick:

B14 Kierlingerstraße im Bereich des ehemaligen Marienheims: Querungshilfe, auch werden die Gehsteige inkl. Bushaltestelle Richtung Maria Gugging erneuert

L116, Brandmayerstraße im Bereich Metzgergasse bis zum Gschwendt: Fahrbahnteiler, der Schutzweg wird in Richtung Gschwendt verlegt. Die Stadtgemeinde Klosterneuburg kommt damit einem Wunsch aus der Bevölkerung nach. Die Arbeiten werden von der Straßenmeistere Tulln durchgeführt, die Stadtgemeinde übernimmt die Kosten für Baumaterial und Baufahrzeuge.

L118
Bereich vom Amtshaus Kritzendorf bis zur Keppergasse: Eine Gehsteigverbreiterung wird geprüft, es läuft eine Machbarkeitsstudie. In jenem Bereich kommt es immer wieder zur Konfliktpunkten zwischen dem motorisierten Individualverkehr und Fußgängern, auch verläuft hier ein Schulweg.
Vitusplatz bis zur Enge beim Mauerbacherhof: Hier gibt es Pläne für einen neuen Straßenverlauf inkl. Herstellung der Gehsteige. In den Sommermonaten soll nach Fertigstellung der Bauarbeiten für die Fernwärme die Straßeninstandsetzung erfolgen.

Kreuzungsbereich Leopoldstraße / Franz Rumpler Straße / Pater Abel-Straße / Agnesstraße: Errichtung eines weiteren Schutzwegs und Optimierung der bestehenden Schutzwege. Der Kreuzungsbereich wurde im Sommer letzten Jahres erneuert, eine weitere Zählung durch das Kuratorium für Verkehrssicherheit wird die Fußgängerfrequenz sowie die Gehlinien in diesem Bereich erheben.

L118 bei den Ortsdurchfahrten in Kritzendorf und Höflein: Die Randsteine der Gehsteige und Grünflächen bzw. die Rabatte zur Fahrbahn hin werden erneuert, Teile des Pflasterstreifens, welcher der Entwässerung dient, saniert.

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