Klosterneuburger beim Rosenfestival in Athen

Christoph Band und Yurka Raycheva in Athen.
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  • Christoph Band und Yurka Raycheva in Athen.
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KLOSTERNEUBURG (mp). KLOSTERNEUBURG (mp). Drei Tage wurde kürzlich in der bulgarischen Botschaft in Athen gemeinsam mit der UNESCO ein Fest zu Ehren der Rose mit dem Titel "with a Rose Scent" gefeiert. Der Klosterneuburger Künstler und Mitgründer des in der Stadtgemeinde beheimateten Vereins "Erd Charta", Christoph Band, war nur einer der Gäste.

Alles verbunden

"Künstler aus mehreren Ländern wurden zu dem Fest eingeladen, Arbeiten zum Thema Rose auszustellen", erklärt Band. Bilder, Fotografien und Installationen wurden präsentiert. Band selbst, der derzeit gerade an einem Projekt zu der bekannten Erzählung des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry, des kleinen Prinzen und seiner geliebten Rose arbeitet, zeichnete eine Rose in gewohnter Form mit unendlichen verschlungenen Linien. "Seine Kunst ist hier so signifikant, weil sie zeigt, dass alle Völker verbunden sind", meint die Obfrau des UNESCO Club Wien, Fran Wright, die die größere Bedeutung hinter der Feier sieht. Für sie ist die Rose ein "Symbol für die Freundschaft zwischen Menschen."

Fest der Rose

Viele Legenden und Lieder ranken sich in Bulgarien um die Königin der Blumen, deren Zucht und die Gewinnung des teuren Rosenöls lange Jahre einen wichtigen Teil der Wirtschaft des Landes ausmachte. Heute ist die Bedeutung etwas in den Hintergrund gerückt, dennoch wird dort noch jedes Jahr zur Zeit der Rosenernte ein Wochenende lang gefeiert. Das Fest der Rose in der bulgarischen Botschaft in Athen fand heuer zum ersten und voraussichtlich einzigen Mal statt. Initiert und kuratiert wurde es von der Direktorin für "Visual Arts" des UNESCO-Club Piraeus, Yurka Raycheva. Grund für die Zusammenkunft waren nicht nur die Unterstützung alter Traditionen durch die UNESCO im "European Year of Cultural Heritage 2018", sondern auch die derzeitige erste bulgarische Ratspräsidentschaft im Ministerrat der EU für die erste Jahreshälfte 2018. Die zweite Jahreshälfte wird Österreich den Vorsitz übernehmen. Hier sehen der Klosterneuburger Künstler und Wright auch die Verbindung zu den Feierlichkeiten. Zur Zeit der Ratspräsidentschaft Österreichs sei ein ähnliches Fest hierzulande geplant, verrät Wright.

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