Verkehrsberuhigung
Mehr als 1.000 Unterschriften für Petition

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Eine Initiative fordert mehr Verkehrsberuhigung im Umfeld von Schulen und Kindergärten.

BEZIRK. Es ist kurz vor acht Uhr. Die Autos stauen sich vor dem Schulen, Kinder laufen über die Straße zum Haupteingang. Dieses Bild kennt man nicht nur im Bezirk Tulln. Doch die Initiative "Verkehrswende Tulln-Klosterneuburg" will nun genau vor Ort ansetzen und fordert verkehrsberuhigte Zonen vor den Schulen.

Dazu gibt es auch eine Petition. 1.100 Menschen haben für eine Verkehrsberuhigung im Umfeld von Schulen und Kindergärten im Bezirk Tulln unterschrieben. Sie läuft noch bis Herbst. „Ein herzliches Dankeschön an alle, die ihre Stimme für sichere Wege zu Schulen und Kindergärten erhoben haben“, sagt Eva Seibold, die Sprecherin der Verkehrswende Tulln-Klosterneuburg (TUKG). Die meisten Unterschriften kommen aus Klosterneuburg, St. Andrä-Wördern, Tulln und Sieghartskirchen. Rund 380 Kommentare auf der Petitionsplattform zeigen deutlich, dass viele Eltern derzeit Angst haben, ihre Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule zu schicken. Zu schmale Gehwege machen es vielerorts sogar unmöglich, die Kleinsten an der Hand zum Kindergarten oder in die Volksschule zu führen. Vielfach wird das Temponiveau als zu hoch erlebt. Es mangelt gleichermaßen an Querungshilfen (Fußgängerübergängen, Verkehrsinseln, Ampeln) und der Anhaltebereitschaft vor Zebrastreifen. „Verkehrsberuhigung vor den Schulen war uns schon immer ein sehr wichtiges Anliegen. Deshalb wurden bereits in den letzten Jahren viele aktive Schritte gesetzt“, erklärt Klosterneuburgs Schulstadträtin Maria Theresia Eder.

Initiativen in der Stadt

Auch in der Stadt Tulln gab es schon einige Initiativen. Für alle Volksschulen wurde in den letzten Jahren in Kooperation mit der AUVA Schulwegpläne für SchülerInnen und Eltern erstellt. Im Zuge der gemeinsamen Erstellung wurden auch mögliche Gefahrenstellen rund um die Schulen optimiert. „Wir laden daher die Bevölkerung ein, unsere Petition zu unterstützen, auch wenn es bereits gute Lösungen gibt", so Seibold.

Wie sehen Sie die Verkehrssituation vor der Schule?

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