IST Austria
Spatenstich für ein neues IST-Laborgebäude

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MARIA GUGGING. "Es ist ein wachsender Campus, Jahr für Jahr, Gebäude für Gebäude", erklärte Stefan Bernhardt, Head of Communications and Events beim Spatenstich für das neue "Lab Building 5" am Gelände des Institute for Science and Technology Austria in Maria Gugging. Seit der Eröffnung des Instituts im Jahr 2009 wurde in beachtlicher Geschwindigkeit ein Campus für Naturwissenschaften, Mathematik und Computerwissenschaften aufgebaut. Auch in den nächsten Jahren geht der Ausbau des Instituts, das heuer vom Magazin Nature als "Rising Star" identifiziert wurde, wie Präsident Thomas Henzinger hervorhob, zügig voran.

Aus dem ehemaligen Parkplatz der mittlerweile 700 Angestellten hinter der Caféteria wird nun auf knapp 10.000 Quadratmetern Fläche durch die Architekturfirmen Franz & Sue und Maurer & Partner ein Platz für Chemielabore, Büroräume für elf Forschungsgruppen, die Graduate School für bis zu 96 Erstsemester und eine Bibliothek geschaffen. Maria Ibáñez, seit September 2018 als Assistant Professor am Campus des IST Austria tätig, präsentierte im Rahmen der Veranstaltung als erste zukünftige Nutzerin des Lab Building 5, das 2020 eröffnet werden soll, ihre Forschungsvorhaben im Bereich der funktionellen Nanomaterialien an der Schnittstelle zwischen Materialwissenschaften und Chemie.

Zentrum für Besucher

Anlässlich des Spatenstichs zum fünften Laborgebäude durch Wissenschaftsminister Heinz Faßmann, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, IST Austria Aufsichtsratsvorsitzenden Claus Raidl, Präsidenten Thomas Henzinger sowie Managing Director Georg Schneider wurden die Bauvorhaben der nächsten Jahre präsentiert.

Neben dem Bau eben jenes Laborgebäudes und dem Tech Park auf der Plöcking, dessen Spatenstich im kommenden Jahr erfolgen wird, sollen sich außerdem ein sechstes Laborgebäude sowie ein "Visitor Center" mit einem Wissenschaftsmuseum, Exponaten zum "Ausprobieren" und einer Erklärung zur Arbeit der IST in den Campus des IST Austria einfügen. "Es sind die Menschen, die diese Gebäude zum Leben erwecken", meinte Bernhardt. Nach den Vorträgen von Schneider und Ibáñez folgte eine Gesprächsrunde von Mikl-Leitner und Faßmann zur Zukunft des IST Austria. "Das IST Austria ist ein ganz besonderes Beispiel für ein gelungenes Miteinander der Wissenschaft und Politik. Von Seiten der Politik stellen wir optimale Rahmenbedingungen für die Wissenschaft zur Verfügung und bringen den handelnden Wissenschafterinnen und Wissenschaftern Respekt und Vertrauen für Ihre Forschung entgegen", erzählte die Klosterneuburger Landeshauptfrau und auch der Wissenschaftsminister lobte, "Die Nature Index Analyse hat dem IST Austria ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt und es als eine von jenen Institutionen identifiziert, die sich wissenschaftlich auf der Überholspur befinden."

Als symbolisches Zeichen wurde gemeinsam eine Zeitkapsel befüllt, die in das neue Gebäude integriert und ebenso lange dort sicher verwahrt werden soll. Die gemeinsame erneuerte Erklärung über die Zurkenntnisnahme der Gründungsprinzipien des IST – ursprünglich von Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner, Landeshauptmann Erwin Pröll und Kuratoriums-Vorsitzendem Claus Raidl unterzeichnet und heuer von der Landeshauptfrau und Faßmann erneuert –, der Wissenschaftsbericht des Landes Niederösterreich, ein Ministerratsvortrag von Faßmann aus dem Jahr 2006 kombiniert mit einem Stiferl Zweigelt, ebenfalls aus dem Jahr 2006, sowie ein aktueller Euro-Münzsatz fanden darin ihren Platz.

Ein Video zeigt die Bauvorhaben des IST für die kommenden Jahre:

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