Wein: Hitze lässt Erntemenge schmelzen

KLOSTERNEUBURG/ ÖSTERREICH (pa). In allen Weinbauregionen Österreichs hat die Weinlese nun voll begonnen. Schon wochenlang wird über die vermeintlich große Ernte und die gute Qualität des Traubenmaterials in allen Medien spekuliert. Bei genauer Betrachtung zeigt sich allerding ein differenziertes Bild.
„So früh wie heuer hat die Traubenreife noch nie eingesetzt. Dies ermöglicht uns den Lesezeitpunkt optimal wählen zu können. Hinsichtlich der Menge liegen wir heuer zwar über dem Durchschnitt, die erwarteten Übermengen gibt es aber nicht. “ berichtet Burgenlands Weinbaupräsident Andreas Liegenfeld zuversichtlich.
Der Präsident des Österreichischen Weinbauverbandes Johannes Schmuckenschlager berichtet aus anderen Weinbauregionen, dass die Ausbeute aufgrund der Trockenheit heuer geringer ist.

Appell: Faire Preise

„Hoffen wir, dass keine Schlechtwetterereignisse mehr eintreten und zumindest die nun nach unten korrigierte Ernteerwartung gehalten werden kann. Aufgrund der hohen Qualität und der stabilen Marktsituation ziehen die Traubenpreise nun wieder an. Wir appellieren an den Handel faire Preise zu zahlen damit die Winzer weiterhin nachhaltig wirtschaften können!“ so Schmuckenschlager und Liegenfeld unisono.
Erste Ergebnisse und genaue Prognosen gibt es bei der traditionellen Pressekonferenz zur Weinernte des Österreichischen Weinbauverbandes kommenden Freitag in Wien.

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