ÖAMTC in Einsatz
In Klosterneuburg rückten die Pannenfahrer des Clubs 4.260 Mal aus

Rekord-Pannenmonat in Klosterneuburg war der Februar.
  • Rekord-Pannenmonat in Klosterneuburg war der Februar.
  • Foto: ÖAMTC
  • hochgeladen von Marion Pertschy

KLOSTERNEUBURG (pa). Zu rund 130.000 Einsätzen mussten die Pannenfahrer des Mobilitätsclubs 2018 in Niederösterreich. Im Vergleich zu 2017 (126.300) sind die Einsatzzahlen damit um etwa drei Prozent angestiegen. "Im Schnitt haben unsere Pannenfahrer in Niederösterreich im Vorjahr also rund 356 Einsätze pro Tag absolviert", erklärt Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. "Die einsatzstärksten Monate auf Niederösterreichs Straßen waren die Wintermonate – mit rund 12.400 Einsätzen im Februar, gefolgt von März und Dezember mit jeweils rund 11.700 Einsätzen."

Klosterneuburg: Einsatzrekord im Februar mit knapp 470 Pannenhilfen

Einsatzreich war das Jahr 2018 auch für die Pannenfahrer im Raum Klosterneuburg. Insgesamt rückten sie 4.260 Mal aus, um Pannenhilfe zu leisten. "Rekordmonat war der kalte Februar mit 470 Einsätzen, gefolgt von September mit zirka 400 und März mit 380 Einsätzen. Insgesamt steht im Vergleich zum Jahr 2017 ein Plus von 200 Einsätzen zu Buche", berichtet Samek. Hauptpannengrund waren 2018 einmal mehr Probleme mit der Batterie. "Mehr als ein Drittel der Einsatzfahrten mussten die Gelben Engel deshalb zurücklegen", schildert der ÖAMTC-Experte. Der Abschleppdienst, der zum Einsatz kommt, wenn gar nichts mehr geht, wurde in Niederösterreich zudem rund 32.300 Mal gebraucht – ein Plus von 5,9 Prozent (2017: 30.500).

Neuerung für 2019 – der "Reservekanister fürs E-Auto"

Ein besonderer Fall für die ÖAMTC-Pannenfahrer sind Elektrofahrzeuge, die mit leerem Akku liegenbleiben. Dafür gab es bisher nur eine Lösung: Abschleppen zur nächsten Ladesäule. Der Mobilitätsclub hat daher seit einigen Wochen einen "Mobile Electric Vehicle Charger", eine Art Powerbank für E-Autos, im Probebetrieb. Dieses Gerät besteht aus mehreren Lithium-Zellen, die direkt am Pannenort die direkt am Pannenort in wenigen Minuten ausreichend Strom für eine Weiterfahrt abgeben können. "Damit sollte die Fahrt zur nächsten Ladesäule möglich sein und die bisher obligatorische Abschleppung kann entfallen", hält der ÖAMTC-Experte abschließend fest.

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