30er in ganz Klosterneuburg

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KLOSTERNEUBURG. "Verkehrssicherheit, Klimaschutz, Lärm, das Unterbinden von 'Schleichwegen', aber auch das Einsparen von Tafeln und Aufwand in der Verwaltung sprechen eindeutig dafür," argumentiert Verkehrsstadtrat Johannes Kehrer (PUK) für ganz Klosterneuburg als große "30er-Zone". Ausgenommen davon sind die Landesstraßen.

Antrag auf Gutachten

Kurzfristig irritiert zeigte sich Kehrer dennoch vom Dringlichkeitsantrag der ÖVP, die das ganze auf die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung vom Freitag brachte. "So etwas gehört im Ausschuss vorbereitet," moniert Kehrer. Denn die Tücke liegt im Detail, und die Verordnung des 30ers solle gut vorbereitet sein. Aber: “Dass die ÖVP sich nun dazu durchringen konnte, das Thema proaktiv anzugehen, ist eine erfreuliche Bestätigung der jahrelangen politischen Arbeit der PUK”, so Kehrer.
In der ÖVP kommt die Initiative von Stadträtin Maria T. Eder und Gemeinderätin Katharina Danninger, die sich für ein besseres Miteinander im Verkehr einsetzen wollen. Der 30er begünstige u.a. Rücksichtnahme auf Radfahrer und solche mit Rollern.

Gegen "Unterwerfung"

Contra kommt von der FPÖ. Stadtrat Josef Pitschko: "Niemand ist gezwungen Tempo 50 zu fahren, der Autofahrer muss seine Geschwindigkeit anpassen. Es gibt wahrscheinlich in Klosterneuburg genug Straßen, wo man 50 gar nicht fahren kann, weil zu eng, zu steil, mit Gegenverkehr zu eng. Wieso man den Rest einem Tempo 30 unterwerfen soll ist mir nicht klar".

Mehrheit dafür

Nach dem positiven Beschluss sollen nun geeignete Angebote eingeholt und schon im nächsten Stadtrat ein Gutachten beauftragt werden. “Die Umsetzung muss sorgfältig geplant und professionell begleitet werden. Dann steht einer Einführung im nächsten Sommer nichts im Weg!" freut sich Kehrer.

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