Die Stadt will eine neue Impfstraße

KLOSTERNEUBURG. "Ich kann nicht gleichzeitig sagen ich will, dass sich die Menschen vermehrt impfen lassen und dann schick ich sie nach Tulln hinaus. Das kann für manche schon ein Hindernis sein", begründet Grünen-Chef Sepp Wimmer den Vorstoß seiner Partei, die eine eigene "Impfstraße" in Klosterneuburg fordert:

"Man muss den Menschen so niederschwellig und so nahe am Wohnort wie möglich die Impfung anbieten."

"Jede Unterstützung für das Impfen ist gut"

, pflichtet Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager bei. Für die ÖVP sichert Florian Havel volle Unterstützung für Impfaktionen zu.

Sozialstadtrat Karl Schmid (SP) steht bereits in Kontakt mit Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig. "Sie wird uns unterstützen um hier Aktionen setzen zu können", verspricht er. "Vielleicht bringen wir dann in Klosterneuburg zusammen, dass mehr als einmal im Monat ein dann völlig überlasteter Impfbus die Möglichkeit zum Impfen bietet".

FPÖ stimmt mit

"Das wird vielleicht einige hier überraschen, aber wir sind dafür", leitet FPÖ-Stadtrat Josef Pitschko sein Statement im Gemeinderat ein. "Die FPÖ wird in der Öffentlichkeit oft böswillig als Corona-Leugner, Impfverweigerer, gar als Covidioten dargestellt" - in Klosterneuburg seien beide FPÖ Gemeinderäte geimpft. "Wer sich impfen lassen will, der soll sich impfen lassen. Wir sind nur gegen eine Impfpflicht, und das wird auch noch rechtliche Probleme hervorrufen", prophezeit Pitschko.

Kinder impfen lassen

Landtagsabgeordneter Stadtrat Christoph Kaufmann (VP) sieht den niederschwelligen Zugang über die Ordinationen bereits gegeben. "Wenn es uns aber gelingt etwas zusätzlich zu schaffen, dann gerne". Die Herausforderung sieht er bei der Impfung der Sechs- bis Zwölfjährigen, für die die Impfung demnächst freigegeben werden soll - "vielleicht schaffen wir eine Kinder-Impfaktion, zusätzlich zu den Impfungen bei den Kinderärzten".

Einstimmig wird beschlossen, dass die Stadtgemeinde sich um regelmäßige Impfaktionen bemühen wird, zusätzlich auch für Möglichkeiten für Kinder. Auf Zusatzantrag von Gemeinderat Andreas Mohl will sich die Stadt außerdem für eine PCR-Drive-In Station des Landes in Klosterneuburg einsetzen, bei der man sich aus der Quarantäne "freitesten" können soll.

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