Nächster Meilenstein für den Ausbau des IST Austria

"Der NÖ Landtag fasst nicht sehr oft einen Beschluss in solcher Dimension", freut sich Landtagsabgeordneter Christoph Kaufmann über 3,28 Milliarden Euro für das IST Austria.
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  • Foto: VPNÖ
  • hochgeladen von Angelika Grabler

NÖ Landtag beschließt die 3. Ausbaustufe des Institute of Science and Technology Austria

KLOSTERNEUBURG / ST. PÖLTEN. Einstimmigkeit herrschte im NÖ Landtag beim Beschluss zur 15a Vereinbarung zwischen Bund und Land NÖ über die Finanzierung der 3. Ausbaustufe des IST Austria. „Es ist ein großer Tag für den Wissenschaftsstandort Niederösterreich, denn nicht oft beschließen wir ein solch großes Investment für Wissenschaft und Forschung!“ hielt Abgeordneter Christoph Kaufmann in seiner Landtagsrede fest.

Immerhin ging es im Beschluss um eine maximale Investitionssumme von 3,28 Mrd. Euro, wobei der Bund 75 Prozent und das Land NÖ 25 Prozent der Summe finanzieren werden. Damit sollen unter anderem die Kosten für die Neuerrichtung von Gebäuden und Infrastruktur, die Kosten für Instandhaltung, Infrastruktur und das Facility Management, die Kosten für die direkte öffentliche Verkehrslinie von Wien nach Maria Gugging sowie die Kosten für den laufenden Betrieb des IST Austria von 2027 bis 2036 abgedeckt werden.

Besonders erfreut zeigt sich Kaufmann, dass damit auch die Errichtung des Visitor Centers gesichert ist. „

Mit diesem Bau kann allen interessierten Besuchern, aber vor allem Kindern und Jugendlichen, das Thema Wissenschaft in eindrucksvoller Weise nähergebracht und das Interesse an Forschung verstärkt werden.“

Derzeit wird am IST-Austria in 59 Forschungsgruppen in den Bereichen Mathematik und Informatik, Physik, Chemie, sowie den Neurowissenschaften und Biologie geforscht, dabei umfasst das Institut sowohl theoretische als auch experimentelle Forschungsgruppen. Über 60 ProfessorInnen wurden seit Beginn aus rund 13.500 Bewerbungen ausgewählt. Insgesamt sind am IST-Austria derzeit mehr als 850 MitarbeiterInnen aus 76 Ländern beschäftigt, davon über 530 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

„Ziel ist der Vollausbau des IST Austria auf 150 Forschungsgruppen mit rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis Ende 2036. Damit hat das Institut dann jene kritische Größe erreicht, um mit den weltbesten Forschungseinrichtungen langfristig konkurrieren zu können“

, so Kaufmann abschließend.

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