Wienerachter
Der Wienerachter – immer wieder ein Erlebnis!

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Zwei Normannenboote nahmen an der mittlerweile traditionellen Regatta auf dem Wiener Donaukanal teil, ebenso wie 37 weitere Achter – ein beeindruckendes Bild vor großartiger Kulisse!

11. Mai, 7 Uhr früh, auf dem Sattelplatz am Wiener Donaukanal –  unsere Teams treffen gegen 9 Uhr ein. Die Logistik für ein so großes Event ist enorm! Die Behördengenehmigungen, die Koordination des Rennablaufes mit der Berufsschifffahrt, die Zeitnehmung auf fließendem Gewässer usw. Hut ab vor dem WRC Pirat, der in großartigem Teamwork dieses Event organisiert hat.

Gestartet wird vis á vis der Strandbar Herrmann, dann 2,5 km bis zur Friedensbrücke stromauf gerudert, dort wird die Zeitnehmung unterbrochen, nach Anweisung des Schiedsrichters gewendet und bei Fortsetzung der Zeitnehmung stromab gerudert.

Nun kommen wir endlich zum Höhepunkt der Story und der einzelnen Sekunde, die unserem Damenachter auf den Sieg der Donauhort-Damen in der Gruppe MWC 8x+ fehlte. Wir belegten also den 2. Platz (in 00:21:57) von insgesamt 5 Teams. „Die Stromschnellen“, wie wir uns benannten, das sind Birgit W., Ines S., Lena F., Sarah R. und Elisabeth V., sowie drei Damen des Steiner Ruderclubs und Julian L unserem Steuermann, der die beste Linie suchte und uns ohne Unterlass motivierte. Barbara P., am Schlag, „peitschte“ uns mit einer Schlagzahl von 29 bis 31 über die Strecke!

Unser „Strommix“-Achter mit Ingomar K., Sarah R., Christoph M., Kurt G., Wolfgang D., Birgit W., Lena F. und Elisabeth V., gesteuert ebenfalls von Julian L., lief leider nicht so gut, weil gleich zu Beginn des Rennens auf Höhe der berühmt-berüchtigten Kaiserbadschleuse sehr hohe Wellen zwischen den Wänden standen und deshalb einige Missgeschicke in unserem Team passierten. Nichtsdestotrotz überholten wir unseren einzigen Konkurrenten in der Klasse MX D/E 8x+, einen Achter der LIA, gleich nach dem Start, hielten uns beachtlich und erfüllten dann nach der Zwischenzeit die Erwartungen, die wir an uns gestellt hatten. Leider erschien auf der Ergebnisliste nicht die Zeit (00:24:57), die unsere eigenen Zeitmessungen zeigten (ca. 22 Minuten), daher war unsere Enttäuschung bei der Siegerehrung groß, als der Achter der LIA mit Medaillen geehrt wurde. Aber so ist es nun mal auch im Sport, unsere Freude lässt sich nicht trüben, es war für uns ein tolles Erlebnis, das uns sehr viel Spaß machte und noch lange in Erinnerung bleiben wird!

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