Duchess verpassen Finaleinzug

KLOSTERNEUBURG. Die Duchess begannen das entscheidende Halbfinal-Spiel mit Kapitän Kathi Podoschek, Sophi Plank, Nina Suritsch, Anna Kadensky und Caroline Nwafor. Die Wienerinnen starteten mit Sigrid Koizar, Karin Eisenhut, Pia und Anja Zderadicka sowie Simona Wagner. Beide Mannschaften agierten zunächst sehr nervös. Erst nach drei Minuten erzielte Plank die ersten Punkte für die Heimischen per Dreier. Die Führung wechselte hin und her bis die Duchess zweimal unter dem eigenen Korb nicht aufpassten. Coach Marlies Kiefer zog die erste Auszeit beim Stand von 7:10. Plank glich wieder aus der Distanz aus. Doch die Gäste hatten Lunte gerochen und kamen langsam in Fahrt. Vor allem am Rebound ließen sich die Klosterneuburgerinnen ein ums andere Mal überraschen. Mit 15:20 ging es in Viertel Nummer zwei.

Nwafor eröffnete das zweite Quarter. Doch anstatt einer Aufholjagd durch die Gastgeberinnen, sahen die zahlreichen Zuseher im Happyland wie Vienna ihren Vorsprung ausbaute. Die Würfe der Duchess fanden selten ihr Ziel, hinten fingen sich Suritsch und Co. zu viele einfache Punkte ein. Zur Mitte des Viertels erhöhte Lisa Zderadicka nach schöner Einzelaktion auf 19:31. Die Wienerinnen zeigten gute Ballrotation im Angriff, die Duchess versuchten ihr Glück oft aus der Distanz. Gegen Ende der ersten Halbzeit kamen die Klosterneuburgerinnen jedoch langsam näher, da sich der eine oder andere Dreier der Picorusevic-Zwillinge sein Ziel fand. 28:37 lautete der Pausenstand.

Die ersten vier Zähler nach dem Seitenwechsel gehörten den Heimischen. Der Vorsprung schmolz dadurch schnell auf fünf Punkte. Doch die Wienerinnen hielten dagegen und die alte Führung war wieder hergestellt. In der Defensive ließen die Duchess immer wieder zweite Chancen für die Gäste zu und die Aufholjagd war wieder gestoppt. Nach einem Dreier und einem Lay-up lag Wien in Minute 27 bereits 36:49 in Front. Trainerin Kiefer trat per Auszeit auf die Notbremse. Mehr als etwas Ergebniskosmetik bis zur Viertelpause kam dabei aber nicht mehr heraus. 41:51 lag Klosterneuburg vor den letzten zehn Minuten zurück.

Auch zu Beginn des Schlussabschnitts die Duchess nocheimal dagegenzuhalten und zeigten eine Menge Einsatz vorne wie hinten. Diana Picorusevic scorte zum 47:54 nach 33 Minuten. Lisa Zderadicka antwortete ebenfalls per Lay-up und legte noch ein Drei-Punkte-Spiel nach. Die Würfe der Heimischen landeten weiterhin nicht im Netz. Vienna attackierte immer wieder erfolgreich den Korb oder zog das Foul. Den Klosterneuburgerinnen passierten auf der Gegenseite viele Fehler. Koizar scorte zweimal in Serie und stellte auf 49:63 in Minute 38. Das war die Vorentscheidung. Die Wienerinnen siegten schließlich 54:73.

Marlies Kiefer, Duchess-Head Coach: "Vienna hat verdient gewonnen, weil sie heute die bessere Mannschaft waren. Wir konnten sie in der Defensive nicht halten. Probiert haben wir alles, was in unserer Situation zu machen war. Kämpferisch war das unsere beste Leistung in dieser Serie, das ist absolut positiv zu sehen."

Franz Zderadicka, Vienna-Head Coach: "Wir haben unsere Überzeugung daraus gezogen, dass wir die bessere Defense spielen. Wir haben Kleinigkeiten verbessert und aus der Niederlage im ersten Spiel dennoch Selbstvertrauen mitgenommen, da wir in diesem Match bereits besser verteidigt haben."

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Bezirksblätter Klosterneuburg aus Klosterneuburg

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