Hebebühne feiert 25-jähriges Bestehen

Hans Schultheis, Günter Kraft, Einhard Schrader, Barbara Toth, Michael Glaser, Ulrike Putz-Alb.
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TULLN / PURKERSDORF / KLOSTERNEUBURG / KREMS. "Unser Beratungsangebot ist umfassend – rückblickend auf ein Viertel Jahrhundet bieten wir heute individuelle Lösungen für Arbeitssuchende an", so Ulrike Putz-Alb, Leiterin der Beratungsstellen Hebebühne.
Unter dem Titel "von der ersten arbeitsmarktpolitischen Beratungsstelle in NÖ zur etablierten Sozialeinrichtung" lud Michael Glaser, Geschäftsfüher der Hebebühne zum Pressefrühstück, an welchem auch AMS-Chef Hans Schultheis, Vereinsvorstand Einhard Schrader, sowie Barbara Toth (stellvertretender Geschäftsfüherein der Hebebühne) und Abgeordenter Günter Kraft teilnahmen. Und sie alle zogen Bilanz und blickten in die Zukunft.

Herausforderung Fachkräftemangel

War der Arbeitsmarkt damals in den 80er Jahren noch statisch, spricht Schultheis heute die vorherrschende Dynamik an, jedoch sei der Arbeitsmarkt selbst sehr intransparent: "Viele Stellen werden erst gar nicht öffentlich ausgeschrieben, weil man jemanden im Talon hat", so der AMS-Chef. Die Herausforderungen in den kommenden Jahren – im besonderen zwischen 2015 und 2017 – sieht er in der Zunahme des Fachkräftemangels, der Europaisierung sowie einer verbesserten Verknpüfung zwischen der Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik.

Arbeitslosigkeit ist "strukturelles Problem"

Hebebühnen-Chef Michael Glaser: "Wir haben uns von einem Kreativunternehmen zu einem Wirtschaftsunternehmen entwickelt", stellt er anlässlich der Feier fest und will zukünftig vermehrt Jugendprojekte aufgreifen, aber auch ein Standort im Burgenland soll entstehen. Zudem wolle man sich veremehrt in Sachen Evaluierung betreffend psychischer Belastung im Berufsleben spezialisieren: "Die Arbeitslosigkeit ist oftmals weniger ein individuelles sondern ein strukturelles Problem", erklärt der Geschäftsführer.

Beratung in allen Formen

Von der Zunahme von Spezialfällen spricht Ulrike Putz-Alb: "Inzwischen bieten wir neben arbeitsmarktpolitischer, medizinischer und juristischer Beratung auch Familien- und Paarberatung an". Der Schwerpunkt jedoch liege in der Beratung von Frauen: "Frauenprogramme wie Frauen in der Technik oder Wiedereinsteigerinnenkurse sowie Programme wie Chemielabortechnik werden gut angenommen", informiert Toth.
Pro Jahr nehmen etwa 1.500 Personen die Beratungs- und Bildungsangebote der Hebebühne in Tulln, Purkersdorf und Krems in Anspruch, in den vergangenen 25 Jahren haben etwa 22.000 Personen die unterschiedlichen Angebote der Einrichtung genutzt. Einen Blick auf die Arbeit im Wandel der Zeit sowie die Belastungen in der Arbeitswelt machte Kraft, wobei er betonte, dass die Hebebühne eine fixe und nicht wegzudenkende Institution sei.

Zur Sache
Wie AMS-Chef Hans Schultheis informiert, waren im Jahr 1980 insgesamt 376 Personen arbeitslos, 1989 waren es 1.184 und 2013 2.956 im Jahresdurchschnitt.

Autor:

Karin Zeiler aus Tulln

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