Vorarbeiten für Technologiezentrum IST Park starten

So wird das Technologie- und Forschungszentrum IST Park aussehen.
  • So wird das Technologie- und Forschungszentrum IST Park aussehen.
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KLOSTERNEUBURG. Der Bau des IST Parkes, einer gemeinsamen Initiative von ecoplus, der NÖ Wirtschaftsagentur, und dem IST Austria hat nach vier Jahren der Planung auf der Plöcking begonnen, damit die geplante Fertigstellung Mitte 2019 eingehalten werden kann. „Bei der Kommunikation unserer Arbeit sehen wir oft die Herausforderung, dass der Nutzen unserer Grundlagenforschung für die Bevölkerung auf den ersten Blick nicht erkennbar ist. Durch das neue Technologiezentrum wird der Nutzen sofort sichtbar. Hier entstehen Arbeitsplätze, die zum Teil in direkter Verbindung mit unserer Forschungstätigkeit stehen. Somit lässt sich klar zeigen: Wer in Forschung und Wissenschaft investiert, investiert in die Zukunft unserer Region“, meint Georg Schneider, Managing Director des IST Austria.

Ein dritter Anlauf

Die Klosterneuburgerin Eva Rath, Obfrau des Verein Lebenswertes Klbg, sieht jedoch die Umwelt gefährdet. "Es wurde am 20.12. baurechtliche Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht eingebracht. Diese hat aufschiebende Wirkung", so Rath. Nach Rücksprache über die Zulässigkeit des Baustarts heißt es seitens ihres Rechtsanwalts, dass "geringfügige Vorarbeiten, wie z.B. die Entfernung von Bäumen noch keine Bautätigkeit sind", erklärt sie. "Wir haben das Projekt und den Umweltschutz mit Experten und dem Biosphärenpark sehr genau geprüft. Seit das IST Austria gebaut wurde, steht fest, dass der IST Park kommen wird. Er ist ein wichtiger Eckpfeiler des IST und ein wichtiges Projekt für die Region", stellt LA Christoph Kaufmann klar. Es sollen im ersten Schritt rund 50 neue Arbeitsplätze entstehen und cirka 15 Mio. Euro in das Gebäude investiert werden. "Derzeit werden nur zulässige Vorarbeiten geleistet. Am 14.02. wird bei einem Stadtrattermin über die Beschwerde entschieden", so Andreas Csar, ecoplus-Pressesprecher. "Wenn die Mehrheit des Stadtrates den IST Park unterstützt, ist die aufschiebende Wirkung für den dritten Anlauf der Beschwerde ausgeschlossen", meint Bgm. Stefan Schmuckenschlager.

Arbeitsplätze der Zukunft

Nach Fertigstellung sollen im IST Park auf zwei Ebenen 2.500 Quadratmeter an Forschungs- und Büroflächen zur Verfügung stehen. "Bei der Planung des Gebäudes stand die nachhaltige Entwicklung des Standortes im Fokus und auf das Landschaftsbild wurde besonderer Wert gelegt", so ecoplus. "Es ist uns wichtig, die Anliegen der örtlichen Bevölkerung bestmöglich zu berücksichtigen", meint ecoplus GF Helmut Miernicki. Auch seitens der Stadtgemeinde erfährt das Projekt Zuspruch: „Ich freue mich, dass in Klbg ein modernes Technologiezentrum angesiedelt wird. Hier werden hohe Investitionen in unserer Lebensregion getätigt, um die Arbeitsplätze der Zukunft zu schaffen", so der Bürgermeister.



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