24.01.2018, 08:58 Uhr

„Die sicherste Gemeinde Österreichs“ - Klosterneuburg unter Siegern

Die Siegergemeinden bei der Preisverleihung im Marmorsaal des Oberen Belvederes. (Foto: Wiener Zeitung/Simon Rainsborough)
KLOSTERNEUBURG/ WIEN (pa). Das Thema „Sicherheit“ ist ein elementarer Begriff, der in einem komplexen Zusammenhang von Individuen und Gesellschaft steht und sowohl emotional wie rational konnotiert wird. Die Wiener Zeitung hat im September 2017 einen Infrastruktur-Wettbewerb zum Thema Sicherheit in allen österreichischen Gemeinden ins Leben gerufen. Die drei Kern-Aspekte, die mit dem Kooperationspartner TÜV AUSTRIA definiert wurden, die Themen „Grundversorgung“, „Gebäude“ und „Verwaltungsprozesse“ wurden von den 40 einreichenden Gemeinden per Fragebogen erhoben. Die jeweils drei besten Gemeinden in den einzelnen Kategorien wurden ausgezeichnet und ein Gesamtpreis vergeben. Die Preisverleihung fand vergangene Woche im Marmorsaal im Oberen Belvedere in Wien statt.

Platz 3 für Klosterneuburg

Zum allerersten Mal wurde dieser Preis verliehen. Um der Dimension und den Facettenreichtum des Themas Ausdruck zu verleihen, hat Professor Konrad Paul Liessmann, Universität Wien, mit seiner Key Note „Sicherheit in unsicheren Zeiten“ die rund 100 geladenen Gäste begeistert. Der Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes, Thomas Weninger und der Generalsekretär des Österreichischen Gemeindebundes, Walter Leiss überreichten den drei Gesamtsieger-Gemeinden Weiz, Knittelfeld und Wolfsberg eine Auszeichnung. Die Preise in den Kategorien „Verwaltungsprozesse“, „Gebäude“ und „Grundversorgung“ übergaben die Geschäftsführer der Wiener Zeitung Wolfgang Riedler und des TÜV AUSTRIA Stefan Haas. Auch die Stadtgemeinde Klosterneuburg gehört zu den Preisträgern. Gemeinsam mit der Marktgemeinde Rankweil aus Vorarlberg teilt sie sich Platz 3 der Kategorie „Verwaltungsprozesse“.

„Ob Gebäudetechnik, Datenschutz, Energieversorgung oder E-Mobilität – das Thema Sicherheit ist für Gemeinden allgegenwärtig“, so der TÜV AUSTRIA-Geschäftsführer. „Bei unserer Infrastruktur-Umfrage haben kleine wie große Gemeinden gleichermaßen ihr Sicherheitsbewusstsein unter Beweis gestellt“, freut sich Haas.
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