22.10.2014, 00:00 Uhr

Frei laufende Hunde reißen Rehe

Aus gutem Grund. Die BH erinnert an den gesetzlichen Leinen- und Maulkorbzwang. Dieser gilt für alle Hunde – auch für jene, die keinem Reh etwas zuleide tun würden, wie der Border Collie hier auf unserem Symbolbild. (Foto: RMA-Archiv)

Konflikte: Uneinsichtige HundehalterInnen, gereizte Jägerschaft

WIEN-UMGEBUNG. Aus aktuellem Anlass mahnt die Bezirks-hauptmannschaft HundebesitzerInnen der Region.

Gesetze nicht vergessen!

HundebesitzerInnen lassen ihre Hunde immer wieder im Jagdgebiet in Wäldern und auf dem Feld frei laufen. In den letzten Wochen wurden vermehrt Rehe gerissen, was zu Konflikten zwischen TierbesitzerInnen und der Jägerschaft geführt hat. Einerseits reagieren JägerInnen bei Abmahnungen gelegentlich auch überzogen, andererseits kommt es aber leider oft vor, dass sich die frei laufenden Hunde bereits außerhalb der Rufweite und somit außerhalb des Einwirkungsbereiches des Hundeführers befinden, Wild hetzen oder gar töten.
Zur Erinnerung: Jagdaufseher-Innen sind verpflichtet wildernde Hunde und Katzen zu töten. Darüber hinaus ist es jedermann verboten, ein Jagdgebiet abseits von öffentlichen Straßen und Wegen von Hunden durchstreifen zu lassen.
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