31.07.2015, 12:10 Uhr

Klosterneuburg bestand die Zertifizierung „familienfreundlichengemeinde“ erneut.

Die vom Bundesministerium für Familien beauftragte Prüferin Edith Peter, Projektkoordination Susanne Hammerl, Projektleiterin Familienstadträtin Maria Theresia Eder, die familienbeauftragte Gemeinderätin Ursula Kohut und Stadtamtsdirektor Michael Duscher bei der Zertifizierung.
KLOSTERNEUBURG: (red.) Klosterneuburg bestand die Zertifizierung „familienfreundlichengemeinde“ erneut. Bereits 2011 stellte sich die Stadtgemeinde Klosterneuburg dem Auditprozess mit dem Ziel, Maßnahmen zur Steigerung der Lebensqualität für alle Altersklassen der Bevölkerung in Klosterneuburg zu erarbeiten.
Bis 2015 waren die vereinbarten Ziele umzusetzen. Diese Prüfung wurde nun Anfang Juli vorgenommen und höchst positiv abgeschlossen. Die unabhängige Prüferin der vom Bundesministerium für Familien beauftragten Familie & Beruf Management GmbH zeigte sich vor allem von der starken Einbindung der Bevölkerung und auch der Umsetzung aller Projekte beeindruckt. Neben vielen Projekten wie die Hap‐ pyland Generalsanierung, betreutes Wohnen oder dem Ausbau der Kleinkindbetreuungseinrichtungen wurde vor allem die „Klosterneuburger Familienmatrix“ besonders positiv hervorgestrichen. Auf dieser Matrix sind alle Angebote nach Altersklassen gegliedert direkt auf der Homepage der Stadt Klosterneu‐ burg abrufbar: www.klosterneuburg.at/familienmatrix
In einem breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozess entstanden ab 2011 zahlreiche Ideen, aus denen 23 konkrete Maßnahmen entwickelt und formuliert wurden. Nun, im Sommer 2015, zeigt sich, dass sich die Mühe gelohnt hat – es gelang, alle 23 Projekte abzuschließen bzw. so vorzubereiten, dass sie noch heuer abgeschlossen werden.
Das Audit wurde 2011 mittels Umfragen, Onlinebefragungen, Schülerbefragungen sowie mit Vertretern von Vereinen, Institutionen und Behörden gestartet. Die erste Bestandsaufnahme ergab eine Liste mit über 370 Klosterneuburger Anbietern von familienbezogenen Leistungen. In einem weiteren Schritt wur‐ de unter Einbindung der bis dahin erhobenen Daten unter Beteiligung von insgesamt 43 Vertretern aus allen Lebensphasen (u.a. von Hilfsorganisationen, Beratungsstellen, Blaulichtorganisationen, Vereinen, politischen Parteien, Schulen, Kindergärten, Eltern‐ und Schülervertreter, Krankenhaus und der Stadtge‐ meinde) in mehreren Workshops ein Maßnahmenkatalog erarbeitet. Unter der Projektleitung von Famili‐ enstadträtin Dr. Maria Theresia Eder konnte dieser mehrstufige Prozess nicht nur zum Laufen gebracht, sondern gleich mit der Umsetzung verschiedenster Maßnahmen begonnen werden. Die Stadtgemeinde erhielt bereits am 21. März 2012 im ersten Anlauf das Grundzertifikat durch das Bundesministerium für Wirtschaft nach unabhängiger Prüfung überreicht.
Die größten bereits umgesetzten oder in Umsetzung befindlichen familienfreundlichen Projekte
 Happyland‐Generalsanierung
 Betreute Notfalls‐ bzw. Sozialwohnungen
 Barrierefreiheit im öffentlichen Raum
 Sozialtreff (neben dem SOMA Markt)
 Erhöhung der Verkehrssicherheit mit Schulwegplänen und Schulwegsicherung
 Implementierung der „Familienmatrix“
 Erweiterung des Kleinkinderbetreuungsangebotes
 Zusammenfassung der Ferienbetreuungsanbieter in der Familienmatrix
 Erweiterungen und Erneuerungen von Spielplätzen und beim Skaterpark
 Attraktivierung der Au
 Erweiterung des Historienpfades
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