23.11.2017, 15:15 Uhr

Klosterneuburg ist „Kulturfreundlichste“ Gemeinde im Bezirk

Beispiel für das Zusammenwirken Klosterneuburger Kulturinstitutionen - Aufführung von Carmina Burana im Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg auf der Bühne der operklosterneuburg mit den „vereinigten Chören Klosterneuburgs und Umgebung“ und dem Kinderchor der J.G. Albrechtsberger Musikschule (Foto: Stadtgemeinde Klosterneuburg)
KLOSTERNEUBURG (pa). In Niederösterreich wurden heuer erstmals die „kulturfreundlichsten“ Gemeinden der Bezirke gekürt. Klosterneuburg wurde dabei zur Siegergemeinde des Bezirks Tulln gekürt. 
Ziel des Wettbewerbes ist die Stärkung der regionalen Kulturarbeit. Die Auszeichnung versteht sich auch als „Dankeschön“ für alle, die in der Gemeinde an der Kulturarbeit beteiligt. Zugleich soll auch ein „Ansporn und Motivation gegeben werden, sich weiter zu engagieren“, meint LH Johanna Mikl-Leitner.

Dorf und Stadt

Klosterneuburg ist es als drittgrößte Stadt Niederösterreichs gelungen, sich den besonderen regionalen Herausforderungen im Wiener Umfeld zu stellen: Einerseits konnte der dörfliche Charakter der Stadt und seiner Katastralgemeinden erhalten werden, andererseits wird Klosterneuburg immer mehr zum „städtischen Raum“. In diesem Spannungsfeld ist es gelungen, das kulturelle Angebot so breit aufzustellen, dass sich der regional orientierte Kultursuchende ebenso wiederfindet, wie die vielen zugezogenen Menschen aus der angrenzenden Weltstadt.

Buntes Programm

Von den großen „Kulturflaggschiffen“ der Stadt, wie der „operklosterneuburg“, über die Veranstaltungsbetriebe Babenbergerhalle und Kellertheater Wilheringerhof, die das Programmangebot im Konzert-, Kabarett-, Theater-, Musical und Ausstellungs- und Messebereich abdecken, der angebotenen Konzertabonnementserie, dem Jazz-Festivalabonnement und nicht zu vergessen dem Theaterabonnement für Kinder werden alle Bürger jeden Alters mit Kulturangeboten umfangreich versorgt. Die Museenlandschaft, bestehend aus Stiftsmuseum, Museum Gugging und zahlreichen weiteren Museen in den Katastralgemeinden sowie zwei öffentliche Bibliotheken sind als ebenso bedeutend für das Kulturleben in Klosterneuburg einzustufen, wie die Klosterneuburger Stadtkapelle, die Laientheatergruppen und die mehr als 10 verschiedenen Chöre und viele größere und kleinere Kulturinitiativen und Vereine, die alle neben kulturellen auch übergeordnete soziale Aufgaben erfüllen und damit wesentlich zum Wohlfühlen in Klosterneuburg beitragen.

Bestätigung für die Arbeit

Das Bewusstsein, dass Kultur die Bevölkerung eint und die Verbundenheit mit der Stadt wesentlich durch das Kulturangebot verstärkt wird, ist in Klosterneuburg selbstverständliche Basis der Kulturarbeit. „Als Kulturstadtrat möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten, bei all den vielen Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen für ihr Engagement und ihren persönlichen Einsatz bedanken. Diese Auszeichnung gilt ihnen allen und ist eine tolle Bestätigung für die bereits geleistete Arbeit, aber soll uns alle auch mahnen, nicht nachzulassen und die Fahne der Kultur weiterhin hoch zu halten“, zeigt sich auch Kulturstadtrat Konrad Eckl über die erreichte Anerkennung durch die Kultur.Region.Niederösterreich höchst erfreut.


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