19.09.2014, 18:46 Uhr

Klosterneuburger Naschgarten und Baumkataster als Studienobjekte

Die Kursteilnehmer von „Natur im Garten“ am Studienobjekt im Klosterneuburger Schelhammerpark (Foto: Stadtgemeinde Klosterneuburg)

Erstmals besuchten künftige Grünraumpfleger aus ganz Niederösterreich Klosterneuburg, um von den Stadtgärtnern zu lernen. Gemeinsam wurde der Naschgarten im Schelhammerpark um einen Marillen-, einen Apfel- und einen Birnbaum erweitert.

KLOSTERNEUBURG (red). Im Zuge der Aktion „Natur im Garten“ veranstaltet das Land Niederösterreich für Gemeindebedienstete regelmäßig Ausbildungen zum zertifizierten Grünraumpfleger. Im September fand dieser Kurs erstmals in Klosterneuburg statt.
Neben dem fachgerechten Setzen der Obstbäume wurde der Klosterneuburger Baumkataster nähergebracht. Dieser ist ein wichtiges Instrument zur Wahrung der Verkehrssicherheit. Im Baumkataster sind Bäume im Straßenraum, in Parks, auf Spielplätzen, in den Bädern, Friedhöfen, Kindergärten und Schulen sowie auf Pachtflächen mit Öffentlichkeitscharakter und Liegenschaften im privaten Gemeindeeigentum digital registriert. Die bei jährlichen bzw. halbjährlichen Sichtkontrollen erkannten Auffälligkeiten oder Schäden werden ebenfalls eingearbei- tet, Maßnahmen dokumentiert. Insgesamt werden pro Jahr rund 2.000 Bäume kontrolliert, manche davon halbjährlich. Somit werden rund 3.000 Kontrollen durchgeführt.
Der Naschgarten im 450 m2 großen Schelhammerpark steht allen Bürgern zur freien Verfügung. Ab dem nächsten Jahr werden die Klosterneuburger bestimmt schon Früchte der Arbeit von den Stadtgärtnern ernten können.
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