05.10.2016, 00:00 Uhr

Lotto: Klosterneuburger sind Glückskinder

Susanna Gastinger am Lotto-Computer für ihre Kunden, selbst spielt sie seit dem Aufkommen von Lotto.

Wir haben uns in der Region umgehört, wer mit welcher Strategie versucht ans große Geld zu kommen.

KLOSTERNEUBURG. Die Geburtstage der Enkerl, die Hausnummer oder der Quicktipp - seit 30 Jahren spielt Klosterneuburg Lotto. Mit mehr oder weniger Erfolg.

Aberglaube und Strategie

In 2.552 Lotto Ziehungen wurden 2.845 Sechser erzielt, 36 davon in unserem Bezirk. Vergleicht man die Zahl der Lotto-Sechser mit der Zahl der Einwohner, dann liegt der Bezirk Wien-Umgebung an 59. Stelle in Österreich. Doch jeder hat seine eigene Strategie um ein Glückskind zu werden, so erzählt Werner Habicht: "Es ist schon ein bisschen kompliziert", lacht er und erklärt: "Ich habe drei Kinder, bei jeder Ziehung wechsle ich bei ihren Geburtstagen ab zwischen dem ältesten Sohn und der jüngsten Tochter, oder dem ältesten Sohn und dem mittleren, oder der Mittlere mit der Tochter." Gewonnen habe er außer kleinere Gewinne noch nichts. Dahingegen möchte die Kierlingerin Sabine Travesi nichts verraten: "Ich bin ein bisschen abergläubisch was das Lotto spielen betrifft, ich möchte mein Glück oder Pech nicht unbedingt herausfordern. Aber ich habe schon eine gewisse Strategie."

Herzliche Kunden

Möchte man Erfolgsgeschichten hören, ist man in der Trafik in Kierling richtig. So erzählt die Geschäftsführerin Susanna Gastinger: "Es gibt so viele Kunden, die sich schon über einen Dreier, wo man zwischen vier und fünf Euro gewinnt, sehr freuen. Oft bringen die Kunden sogar eine Blume zu uns, das ist richtig schön." Selbst spielt Gastinger seit dem Aufkommen von Lotto – vor dreißig Jahren – fleißig. "Aber außer ein paar Vierer habe ich noch nichts gewonnen." Die Hoffnung verliert sie aber dennoch nicht, "Ich kann jetzt nicht aufhören, weil genau dann könnte ich ja gewinnen", lacht sie. Auch der Angestellten Maria Treiber bleibt eine Gewinnerin in Erinnerung, so erzählt sie: "Eine Dame ist zu mir gekommen und ich habe ihr dann gesagt, dass sie 70.000 Schilling gewonnen hat. Sie ist zehn Minuten vor mir gestanden mit offenem Mund, am nächsten Tag ist sie wieder gekommen und hat sich bei mir bedankt."
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