15.01.2018, 14:27 Uhr

Mikl-Leitner eröffnete den Kindergarten in Kritzendorf

andeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner, Landtagsabgeordneter Stadtrat Christoph Kaufmann, MAS (re.), Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager durchschnitten gemeinsam mit kleinen Helfern das Band im neuen Kindergarten Kritzendorf. (Foto: Stadtgemeinde Klosterneuburg/Zibuschka)

Gesang und Segen folgten den Worten von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner bei der Eröffnung des Kindergartens Kritzendorf. Knapp 100 Kinder begrüßten sie und Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager stimmgewaltig in der hell und farbenfroh gestalteten Aula. Bezirkshauptmann Mag. Andreas Riemer, Politiker, Eltern und zahlreiche weitere Ehrengäste konnten das Gebäude, das insgesamt 7 Gruppen Platz bietet, besichtigen und sich davon überzeugen, dass sich die erst vor einer Woche eingezogenen Kinder sichtlich wohlfühlen.

KLOSTERNEUBURG (pa). Für fast 100 Kinder in Klosterneuburg gab es nach Weihnachten noch ein großes Packerl: Sie durften den neuen Kindergarten als erste in Betrieb nehmen. Insgesamt ist Platz für sieben Gruppen und rund 170 Kinder im Alter von 2,5 bis 6 Jahren. Der Neubau ist nach den neuesten pädagogischen Erkenntnissen von Berger Lenz Architekten auf die Bedürfnisse eines zeitgemäßen Kindergartenbetriebs zugeschnitten.

"Ein Schmuckkisterl"

Das Thema Arbeit sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf seien zwei zentrale Themen für die Familien, betonte die Landeshauptfrau in ihrer Eröffnungsrede. Seitens des Landes setze man daher in diesen Bereichen wichtige Schritte, verwies sie u. a. auf ein „dichtes Netz an Unterstützung“, das man in Niederösterreich geknüpft habe. Der neue Kindergarten in Kritzendorf sei „ein Schmuckkisterl geworden, wo sich die Kinder wohl fühlen und ein zweites Zuhause finden können“, gratulierte Mikl-Leitner zur gelungenen Gestaltung des Neubaus und dankte den Kindergärtnerinnen und Betreuerinnen für ihre wertvolle Arbeit.

Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager freut sich über das Vorzeigeprojekt: „Der Kindergarten Kritzendorf ist ein in der Geschichte der Stadt herausragendes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Alle zusammenarbeiten. Dies ist vor allem erfreulich, da es um etwas so Wichtiges wie die Bildung unserer Kinder geht. In nicht einmal zwei Jahren wurde von der Vertragsunterzeichnung bis zur Eröffnung ein beispielhafter Neubau errichtet.“

Barrierefrei gestaltet

Die flexible Architektur beherbergt auf insgesamt rund 2.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche sieben Gruppenräume, deren große Glasflächen Ausblick in den naturnah gestalteten Garten ermöglichen. Jeder Gruppenraum hat direkten Zugang in den Garten, alles ist barrierefrei gestaltet. Ein überdachter Terrassenbereich ermöglicht geschütztes Spielen im Freien, auch bei Schlechtwetter.

Der Kindergartenbaubeirat unter der Leitung von Bildungsstadträtin Maria Theresia Eder setzte sich neben den politischen Vertretern (Stadträtinnen Maria Theresia Eder, Martina Enzmann, Stadtrat Roland Honeder, Gemeinderat Christoph Stich) aus Verwaltungsmitgliedern der Stadtgemeinde Klosterneuburg (Referate Hochbau und Kindergarten) und den planenden Architekten sowie der Bauaufsicht zusammen. Aufgabe des Baubeirates war es, die Tätigkeiten hinsichtlich pädagogischer und bautechnischer Erfordernisse zu koordinieren und über den Baufortschritt, die Finanzierungssituation, die durchgeführten und beabsichtigten Vergaben, sowie die Kostenentwicklung zu berichten.

Hoher Zeitdruck

Da der Mietvertrag des bestehenden Kindergartens mit 2017 beendet wurde, musste das Projekt unter hohem Zeitdruck realisiert werden. Ende Februar 2016 erfolgte die Unterzeichnung des Baurechtsvertrags mit der Pfarre St. Vitus, da die Fläche der Pfarre gehört. Der Spatenstich erfolgte im Frühjahr 2016.

Der gemeinsame Kraftakt macht den neuen Kindergarten Kritzendorf zu einem Vorbild – auch in Sachen Kooperation – und damit rundum pädagogisch wertvoll.

Kindgerechte, flexible Architektur nach modernen pädagogischen Gesichtspunkten:
· überdachter Terrassenbereich, der auch bei Schlechtwetter ein Spielen im Freien ermöglicht
· große Glasflächen mit Ausblick auf den Garten und das Augebiet, bei Bedarf entsprechende Sonnenschutzmaßnahmen
· direkter Zugang von jedem Gruppenraum in den Garten
· barrierefreier Zugang in alle Gruppenräume durch zwei Rampen
· in jeder Gruppe kindgerechte „Winkefenster“, durch welche die Kinder sich aus dem Gruppenraum heraus nochmals von den Eltern verabschieden können, sowie ein Einblick in das Gruppengeschehen möglich wird
· Bewegungsräume


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