17.07.2017, 11:12 Uhr

Österreichisch-slowakischer Gedanken-Austausch

Präsident Josef Höchtl im vertraulichen Gespräch mit eh. Ministerpräsidenten der Slowakei Jan Carnogursky. (Foto: privat)

Der ehemalige Ministerpräsident Carnogursky und der Völkerverständigungs-Präsidenten Höchtl sprachen über Vergangenheit und Zukunft.

KLOSTERNEUBURG (pa.) Carnogursky dankte für die Hilfe beim Übergang „in die Freie Welt“ und erinnert sich an einige Klosterneuburger Begegnungen.

Freundschaftstreffen

Wenn sich zwei Freunde treffen, gibt es eine Reihe von interessanten Themen zu besprechen. So war es auch, als sich der frühere Ministerpräsident der Slowakei Jan Carnogursky mit dem Präsidenten der „Österreichischen Gesellschaft für Völkerverständigung“ Josef Höchtl zusammensetzten.

Aufbauarbeit in Bratislava

Carnogursky erinnerte sich besonders an die Tatsache, dass Dr. Alois Mock seinen „jüngeren Freund“ Josef Höchtl zur Zeit des Zusammenbruchs des Kommunismus 1989 zu den Freunden nach Bratislava entsandte, um Aufbauarbeit für das neue demokratische Zeitalter zu leisten- Carnogursky wörtlich: „Die Österreichische Volkspartei wurde unser engster Verbündeter, Begleiter in den internationalen
Organisationen etc. Höchtl half uns, Wahlveranstaltungen zu organisieren, denn diese haben in der Tschechoslowakei ein halbes Jahrhundert nicht existiert. Wir trafen uns in der Slowakei, in Österreich oder bei Konferenzen in Europa-Freunde wie Josef Höchtl halfen uns, mit dem politischen Leben in einer freien Welt vertraut zu machen.“

Herausforderungen der EU

Es ging bei dem Gedankenaustausch auch um die Herausforderungen in der Europäischen Union, den Einsatz gegen jegliche Form des Extremismus und die Bedrohung durch terroristische-zerstörerische Gruppen, die von den freien Völkern mit aller Entschiedenheit und gemeinsam bekämpft werden müssen, waren sich Ministerpräsident Carnogursky und Völkerverständigungs-Präsidenten Höchtl einig.

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