18.09.2014, 11:20 Uhr

Rettungshunde übten in Klosterneuburg

(Foto: ÖRHB)
KLOSTERNEUBURG (red). Anfang September fand in Klosterneuburg eine Landesübung der Österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB) Landesgruppe Niederösterreich statt, um für den Einsatz einer Vermisstensuche bestens gerüstet zu sein.
80 HundeführerInnen und HelferInnen aus ganz Niederösterreich, Wien und dem Burgenland nahmen an dieser zweitägigen Übung teil und trainierten bei sechs abwechslungsreichen Stationen für den Ernstfall. Die Stationen Unterordnung und Kettensuche wurden im Aupark Klosterneuburg absolviert. Am Buchberg wurde von den Rettungshundeteams die Wegsuche, bei der drei vermisste Personen gefunden werden mussten, und die Orientierung im Gelände trainiert.

Rettungsszenario: Hochwasser

Bei der Station Bootfahren galt es mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Klosterneuburg folgendes Übungsszenario zu lösen: Personensuche in einem wegen Hochwasser am Landweg nicht mehr erreichbarem Gebiet, wobei die Anlandung nur mehr mit kleinen Booten möglich ist. Hierfür wurden die Rettungshundeteams mit dem A-Boot zum Suchgebiet transportiert, mussten mitten auf der Donau in die kleineren Rettungsboote umsteigen, und wurden mit diesen an Land gebracht, wo die Hunde sofort eine Suchaufgabe absolvierten.
In der Gerätehalle des Katastrophenlagers wurde bei einer Spezialsuche der feine Geruchssinn der Rettungshunde geschult.
Zusätzlich gab es Samstagnacht eine Nachtübung im Aupark Klosterneuburg, in welcher ein kompletter Einsatz simuliert wurde.
Die ÖRHB Staffel Klosterneuburg bedankt sich herzlich bei der FF Klosterneuburg für die Unterstützung und die tolle Zusammenarbeit bei dieser Übung.
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