09.10.2014, 12:25 Uhr

"Theaterspielen ist für mich eine Sucht"

Re.: Christine Starkl neben Hans Berndlbauer. Hinten: Traude Burkert und Johannes Griemann. Vorne: Theres Jaeger, Alice Lindlbauer, Brigitta Felbermayer, Patricia Gilly und Olga Lawrentieva. (Foto: privat)
KLOSTERNEUBURG. Die "Kaotenpartie" spielt seit mehr als 15 Jahren im Geriatriezentrum Klosterneuburg. Gespielt wird von ehrenamtlichen und aktiven Angestellten des Hauses – bei freiem Eintritt.

"Zum Zerkugeln"

"Das heurige Stück 'Ende gut alles gut' ist wieder zum Zerkugeln", so Laiendarstellerin Brigitta Felbermayer. Die Stücke schreibt seit 13 Jahren Christine Starkl, die heuer auch selber mitspielt.
Felbermayer hat eine 3-jährige Schauspiel-Ausbildung absolviert und spielt auch im Theaterverein "Klein und Lustig" in Feuersbrunn, ihrem Heimatort: "Die Klosterneuburger Gruppe wurde zur Unterhaltung der Bewohner im Geriatriezentrum gegründet. Wichtig ist, dass sich immer etwas tut und dass die Kostüme wechseln, da die Leute zum Teil schlecht hören oder sehen."

Theatertruppe überzeugte

Und der Zuspruch war groß. So entschieden sich die "Kaoten" künftig auch die Geriatriezentren aus Wien und Klosterneuburg einzuladen. Die Zuschauerschaft war groß und es wurden bis zu zwölf Vorstellungen für die BewohnerInnen gespielt. Schließlich wurden auch öffentliche (Abend-)Vorstellungen angeboten. Heuer findet diese am 24. Oktober um 19 Uhr statt.
Brigitta Felbermayer hat im Theater eine Berufung gefunden: "Theaterspielen ist für mich zur Sucht geworden. Erstens freut es mich, die Leute zum Lachen zu bringen, die Welt ist traurig genug, und dann ist es immer Interessant, sich in andere Leute hineinzuversetzten und sie zu verstehen."


ZUM STÜCK: Ende gut alles gut
Das Stück dreht sich um die Weinguts- und Frühstücksbesitzerin Berta Gruber sowie ihre zwei Töchter: Ulli, eine Songcontestteilnehmerin, die von der berühmten Sängerin Ellena Letrepko unterrichtet wird und Irmi, die zum Ärgerniss ihrer Mutter in Leo, denarmen Kellermeister, verliebt ist. In ihrer Verzweiflung verlässt Irmi bei Nacht und Nebel das Elternhaus. Anna hat das Wohnrecht am Hof und ist aber von Berta nicht begeistert und zieht ihre Freundin Helga in ihren Bann. Helga, die alte Jungfer, wiederum ist ihrereseits in einen Herrn verliebt. Was sie allerdings nicht weiß, ist, dass dieser Herr ein Hochwürden ist. Rosi, die Freundin von Berta, sucht Rat für ihre vielen Krankheiten bei Anna, die die Weisheit mit dem Löffel gefressen hat. Wie es dennoch zu einem guten Ende kommen kann, zeigt Ihnen die "Kaotenpartie".
Spielzeiten: 22. ,23., 24., 27. und 28. Oktober um 14.30 Uhr und am 24. Oktober um 19 Uhr.
Spielort: Geriatriezentrum Klosterneuburg, Martinstrasse 28-30
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.