09.02.2017, 00:00 Uhr

Was der Winzer im Winter macht

Keine Pause im Winter: "Da sind Rebschnitt und Kellerarbeit dran", erklärt Sabina Ubl-Doschek. (Foto: privat)
KRITZENDORF. Nach einer kleinen Weihnachts- Winter-Pause sind wir alle wieder zurück im Alltag. Auch für den Winzer gibt es keine verlängerte Pause, auch bei ihnen kreisen die Gedanken nach wie vor um das Thema Wein.

Die Bezirksblätter haben mit Kritzendorfer Winzern über die Winter-Arbeit gesprochen und haben erfahren warum Kritzendorf ein gutes Weingebiet ist.

Viel zu tun

Natürlich ist im Winter auch bei Winzern nicht ganz so viel zu tun, wie im Frühjahr oder gar Herbst, so erklärt Winzerin Sabina Ubl-Doschek: "Die meiste Arbeit besteht eigentlich im Rebschnitt und der Kellerarbeit."

Was für Laie ziemlich einfach klingt, hat für Ubl-Doschek mit guter Ausdauer zu tun, denn "wir bewirtschaften rund zwölf Hektar mit voller Überzeugung ausschließlich biologisch." Das Ergebnis kann sich auch sehen lassen, den das Winzergut – welches seit 1991 in Kritzendorf ansässig ist – hatte bisher drei Jahrgänge, auf die sie besonders stolz sind: 2003, 2009 und 2013. Die Familie produziert nicht nur Weiß- sondern auch Rotwein.

Geschichte ist wichtig

Aber warum ist Kritzendorf ein so tolles Weinbaugebiet? Sabina Ubl-Doschek erklärt: "Der Ort blickt auf eine lange Weintradition zurück, Zeugnis dafür sind die vielen alten Lesehöfe mit ihren tiefen Gewölbekellern. Außerdem bieten sich die Hänge entlang der Donau und das Klima dafür an." Dieser Meinung schließt sich auch

Zur Sache

In Kritzendorf gibt es insgesamt neun Weinbaubetriebe. In der gesamten Region Klosterneuburg sind es mehr als 20 Betriebe.

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