14.12.2017, 13:24 Uhr

Zuschlag erteilt: Neues Busnetz startet im Sommer 2018

Die Infografik zeigt die wesentlichen Neuerungen zum Regionalbusnetz. (Foto: PUK)
KLOSTERNEUBURG (pa). Eine Woche nach der Taktverdichtung auf der S40 konnte PUK-Verkehrsstadtrat Johannes Kehrer nun den nächsten Erfolg verkünden: Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte er gemeinsam mit Bürgermeister Schmuckenschlager und VOR-Vorstand Wolfgang Schroll das neue Busnetz, welches im Sommer 2018 in Betrieb gehen soll.

Taktverkehr & täglicher Betrieb bis 22:00

"Das neue Busnetz rückt den Fahrgast in den Vordergrund. Kapazitätsengpässen Richtung Wien begegnen wir mit modernen Gelenkbussen, die Bedienzeiten in alle Täler werden ausgeweitet, die Intervalle verdichtet und Taktverkehre hergestellt. Schülerverkehre werden massiv ausgeweitet, zum Beispiel fährt an Schultagen künftig den ganzen Nachmittag stündlich ein Bus nach Scheiblingstein! Die neuen Linienführungen der Stadtbusse führen zu getakteten Zubringerverkehren, zum Beispiel werden untere und obere Stadt künftig im 10-Minutentakt verbunden. All das dient dazu, den Mobilitätsbedürfnissen unserer Bevölkerung auf zeitgemäße Art und Weise gerecht zu werden“, so Kehrer.

Zuschlag an Klosterneuburger Unternehmen – einheitliches Produkt

Der Zuschlag erging an eine Bietergemeinschaft aus Zuklin und Dr. Richard, die auch zuletzt Stadt- und Regionalbusverkehr betrieben. „Damit bleibt auch die Wertschöpfung in Klosterneuburg. Die Busse werden jedoch in einheitlichem Design verkehren, es gibt klare Regelungen zu Anschlusssicherungen und festgeschriebene Qualitätskriterien. So wird dem Kunden ein einheitliches Produkt angeboten“, zeigt sich Kehrer erfreut.
Die Stadt beauftragt und bezahlt neben dem kompletten Stadtbusverkehr künftig weitere 100.000 gefahrene Buskilometer auf Regionalbuslinien. Denn man wolle Klosterneuburgern einen komfortablen öffentlichen Verkehr bieten und so zum Umstieg bewegen.

Stadt zahlt 12,3 Millionen Euro

12,3 Millionen Euro lässt sich die Stadtgemeinde den öffentlichen Verkehr in den nächsten 10 Jahren kosten. Doch die Arbeit ist nicht abgeschlossen. Kehrer: „Die enge Zusammenarbeit mit dem VOR läuft weiter, momentan geht es um die Detailabstimmung der Fahrpläne, um möglichst alle notwendigen Anschlüsse zu gewährleisten. Auch hier ist die Stadtgemeinde voll eingebunden“, freut sich Kehrer, selbst ausgebildeter Verkehrswissenschaftler.


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