11.09.2014, 12:45 Uhr

Internet-Ausbau wird zur Landessache

Ortsvorsteherin Traude Balaska pocht schon lange auf die Lösung des Internet-Versorgungsproblems in Weidlingbach. (Foto: Cornelia Grobner)

Thayatal, Ybbstal, Triestingtal, Gmünd und Klosterneuburg werden Modellregionen für den Ausbau von Glasfaser-Internet, sagt Pröll nach der ÖVP-Klausur.

KLOSTERNEUBURG/HERNSTEIN. "Ein dringliches Anliegen einer Vielzahl von Unternehmen ist der Breitbandausbau", so Landeshauptmann Erwin Pröll im Rahmen der ÖVP-Klausur Anfang September. "Wir haben auf diesem Sektor bisher jedoch rein private Anbieter. Und die entscheiden nach wirtschaftlichen Maßstäben, in welchen Regionen die Breitbandtechnologie angeboten wird. Das ist das größte Hindernis für einen flächendeckenden Ausbau." Wo private Anbieter nicht tätig werden, wird das Land einspringen. Gemeinsam mit den Gemeinden soll künftig dort die Basis-Infrastruktur finanziert und geschaffen werden (Grabungen, Glasfaserleitungen, etc.) "Dann schreiben wir die Netze für private Anbieter zur Nutzung aus." Fünf Millionen Euro wird das Land für die Breitband-Initiative zur Verfügung stellen. Gestartet wird in fünf Modellregionen (Thayatal, Ybbstal, Triestingttal, Region Gmünd und Klosterneuburg), dann folgt der schrittweise Ausbau. Bis 2030 soll Niederösterreich über flächendeckendes Breitband verfügen.

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