22.10.2014, 00:00 Uhr

Premiere: BürgerInnenrat tagt

Antworten zur Kasernenzukunft: Begehung (Bild vorne: Stadtplanerin McDowell), Workshops, Ideenpostkarten und BürgerInnenrat. (Foto: Cornelia Grobner)

Premiere: Im November tagt ein BürgerInnenrat mit zufällig ausgewählten "Weisen" zum Kasernenareal.

KLOSTERNEUBURG (cog). In diesen Tagen gehen Schreiben an 250 auserwählte KlosterneuburgerInnen hinaus. Die Stadtgemeinde hat sie mittels zufälliger Computerauswahl ermittelt und lädt sie ein, Mitglieder vom BürgerInnenrat zu werden. Aus den Interessierten wird dann eine bunt gemischte Truppe aus zwölf Personen zusammengestellt, die am 21. und 22. November als BürgerInnerat tagen.

Was ist gut für die Stadt?

Angeleitet von zwei Modera-torInnen mit Impulsfragen soll der Rat intensiv Themen zur Kasernenarealnutzung diskutieren. "Wir erhoffen uns, Ideen und Impulse vertiefen zu können", erklärt die Leiterin der Stadtplanung, Victoria McDowell, das Format. Gemeinsam mit den anderen Elementen der Ideenphase und in Rückkoppelung mit der Politik sollen so Rahmenbedingungen für ein Planungsteam ausgearbeitet werden. McDowell betont: "Dabei geht es nicht um die Erfüllung von Einzelwünschen."
Die Ergebnisse präsentiert der BürgerInnenrat dann am 24. November im Rahmen eines "BürgerInnencafés" im Festsaal des Gymnasiums.

ZUR SACHE
BürgerInnenräte werden mittlerweile immer öfter zur Problemlösung in Kommunen angewendet. Vorreiter ist dabei Vorarlberg, wo 2006 der erste "Rat" stattgefunden hat. Bis heute folgten 31 weitere dieser Veranstaltungen. Der erste BürgerInnenrat in NÖ fand 2011 in Mödling statt.
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Anton Gsandtner aus Tulln | 22.10.2014 | 03:30   Melden
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