02.11.2017, 09:23 Uhr

Dukes: Sieg im Donauderby, Leydolf verletzt

Symbolfoto: Die Dukes können abermals ein Spiel für sich entscheiden, dabei wurde jedoch ein weiterer Spieler verletzt. (Foto: Franz Neumayr)

Dank einer starken zweiten Halbzeit setzten sich die BK Dukes Klosterneuburg gegen den Lokalrivalen BC Hallmann Vienna mit 76:67 durch. Das Spiel endet BK Dukes Klosterneuburg vs. BC Hallmann Vienna 76:67 (27:30). Clemens Leydolf wurde jedoch verletzt und fällt mit Seitenbandriss lange aus.

KLOSTERNEUBURG (pa). Das Verletzungspech bleibt den BK Dukes leider treu: Nach der Verletzung von Predrag Miletic wird auch Point Guard Clemens Leydolf länger ausfallen. Beim Derby zwischen Klosterneuburg und Wien wurde der 21-jährige von Vienna-Spieler Jason Detrick gefoult und verspürte danach einen starken Schmerz im Knie. Einige Tests am Dienstag ergaben, dass Leydolf aller Wahrscheinlichkeit nach einen Riss des Seitenbandes erlitten hat. Ein MRT, das in den nächsten Tagen noch folgen wird, soll endgültig Aufschluss darüber geben. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wird der Klosterneuburger für etwa 10 Wochen ausfallen. „Das ist natürlich eine extrem bittere Nachricht. Clemens ist nach Predrag bereits der zweite Starting Five-Spieler, der uns lange Zeit fehlen wird. Ich bin mir aber sicher, dass die Mannschaft jetzt noch enger zusammenrücken wird und bei jedem Spiel alles aus sich rausholen wird. Die nächsten Wochen werden aber mit Sicherheit nicht leicht", ist BK-Obmann Werner Sallomon bestürzt.
Dukes-Guard Predrag Miletic erlitt vor zwei Wochen im Spiel gegen Kapfenberg einen Haarriss im Knöchel. Mittlerweile wurde sein Gips durch eine Schiene ersetzt, er fällt aber noch mindestens vier Wochen aus.

Derby gegen Wien

Die Anfangsphase in diesem intensiv geführten Donauderby verlief sehr ausgeglichen. Die Gäste aus Wien nutzten dann aber einige Unkonzentriertheiten sowie eine schwache Trefferquote der Dukes beinhart aus und zogen auf 20:12 davon. Bis Viertelende holten die Klosterneuburger nur noch zwei Punkte auf. Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hatten die Gastgeber große Probleme, ihren Wurf zu finden. Die Wiener zogen daraus aber keinen Nutzen und so kamen die Dukes langsam wieder näher, bis sie drei Minuten vor der Pause schließlich die Führung eroberten. Bis zur Halbzeit erarbeiteten sich die Gäste aber wieder einen knappen 3 Punkte-Vorsprung.
Die Hausherren konnten gleich zur Beginn der zweiten Spielhälfte ihren Rückstand wettmachen. Kontinuierlich bauten die Dukes ihren Vorsprung auf 11 Punkte aus, dabei lag vor allem gegen Ende des Abschnitts das Momentum klar auf Seite der Niederösterreicher. Beim Stand von 49:41 ging es in den entscheidenden Schlussabschnitt. Trotz aufkommender Hektik behielten die Dukes die Nerven und hielten die Wiener auf Distanz. Vor allem die jungen Dukes setzten ein großes Ausrufezeichen, sie steuerten zum hochverdienten 76:67 Sieg gegen den Lokalrivalen BC Vienna 45 (Blazevic 19, Burgemeister 14, Bas 12) Punkte bei.
„In der ersten Halbzeit hat die Intensität komplett gefehlt, nach der Pause haben wir unsere Leistung gesteigert und konnten das Spiel verdient gewinnen", war der Dukes Spieler Clemens Leydolf, hier noch stolz und auch Valentin Bauer war zufrieden: „Gute Teams gewinnen auch schlechte Spiele.“

Luigi Gresta, Headcoach des BC Vienna: „In der ersten Halbzeit haben wir gute Defense gespielt und den Dukes Probleme bereitet. Mitte des dritten Viertels haben wir uns dann ihr Spiel aufzwingen lassen und damit verloren.“


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