12.10.2014, 21:07 Uhr

Filmpremiere für Maria Ramberger in New York

Jonathan Cheever und Maria Ramberger (Foto: Markus Schiller)
NEW YORK (red). Am 9. Oktober wurde „SBX the Movie“ in New York zum ersten Mal auf der Leinwand präsentiert. Die Niederösterreicherin Maria Ramberger wird in der 90-minütigen Dokumentation nicht nur porträtiert, als Produzentin des Films war die Klosterneuburgerin hauptverantwortlich für die Entstehung und Umsetzung. „Ich bin richtig stolz darauf, dass aus einer kleinen Idee nun ein Kinofilm geworden ist, der nun am Times Square in New York zum ersten Mal gezeigt wurde“, erklärt die Sportlerin stolz.

„Snowboardcross ist ein vielfältiger Sport, genauso wie seine Athleten. Seit über 10 Jahren fahre ich nun im Weltcup und die Athleten, die ich kennen gelernt habe, sind alle sehr unterschiedlich. Was uns vereint ist die gemeinsame Leidenschaft für die Sportart“, beschreibt Maria Ramberger. Gemeinsam mit ihrem Freund, dem US-Amerikaner Jonathan Cheever und dem Filmemacher Brett Wiese Saunders startete sie das Filmprojekt vor zwei Jahren. Aus einem spontanen Plan wurde ein konkretes Projekt. Finanziert wurde es über Sponsoren und Unterstützer, die sich die Sportler selbst organisierten.

Der Film ist für die Sportart eine Premiere. Gerade im Tiefschneesport gibt es immer wieder neue Snowboard-Filme. Für eine Weltcupsportart wie Snowboardcross ist es aber neues Terrain. „Unser vorrangiges Ziel ist es, die Leute auf unseren Sport aufmerksam zu machen. Wir erzählen unsere Geschichten, welche uns zu dem Sport gebracht haben. Im Schnee haben wir alle nur einen Gedanken, abseits davon sind wir aber sehr verschieden“, betont die Niederösterreicherin.

Schritt für Schritt erarbeiteten sich Maria Ramberger, Jonathan Cheever und Brett Wiese Saunders ihren Film. „Es waren für uns alle neue Erfahrungen. Wir haben viel Zeit und Nerven in das Projekt gesteckt. Die Premiere in New York und die Präsentationen auf den Filmfestivals zeigen uns, dass wir den richtigen Weg gegangen sind. Besonders möchte ich mich bei den vielen Unterstützern und Sponsoren bedanken. Ohne deren Hilfe wäre dieses große Projekt sicher nicht zu schaffen gewesen“, bekräftigt sie.

Die österreichischen Fans müssen sich für die Europapremiere noch ein wenig gedulden. Am dritten Dezember, im Rahmen des ersten Weltcuprennens im Montafon ist es dann soweit. „Leider dauert es noch ein wenig, bis wir den Film in die Kinos bringen können. Ein Kriterium für viele Filmfestivals ist es, dass der Streifen noch nicht öffentlich zugänglich ist. Auf unserer Homepage www.sbxthemovie.com oder auf unseren Social Media Plattformen sind alle bestens aufgehoben, die ganz genau wissen möchten was wann wo passiert“, erklärt Ramberger.
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