22.10.2014, 10:11 Uhr

Mammutprogramm für die Dukes

(Foto: Neumayr)
KLOSTERNEUBURG (red). Schwierige Zeiten erwarten die BK Dukes, hat das Team von Coach Robert Langer innerhalb von neun Tagen vier Gegner vor der Brust. Am Freitag, ab 19.30 Uhr geht's los mit dem Auswärtsspiel beim durchgerüttelten BC Zepter Vienna.
Vier Partien in neun Tagen sind keine leichte Aufgabe. Zudem treffen die Dukes nach dem Heimmatch gegen Gmunden diese Woche zunächst auf zwei weitere Titelaspiranten. Am Freitag reisen Curtis Bobb und seine Kollegen erstmals in den Admiral Dome nach Wien-Favoriten. Am Sonntag sind die magnofit Güssing Knights zu Gast im Dukes Castle.

Vor heimischen Publikum hatte die Mannschaft von Coach Robert Langer vergangenen Sonntag gegen Ligaprimus Gmunden nicht viel zu melden. Dabei konnten die Gastgeber vor allem zu Beginn den Offensiv-Motor der Swans mit aggressiver Defense bremsen. Doch wurden im Gegensatz dazu im Angriff oft falsche Entscheidungen getroffen oder offene Würfe nicht getroffen. Die starke Verteidigung der Oberösterreicher machte es den Dukes natürlich auch nicht einfach. Kapitän Bobb (fünf von sechs vom Dreier, vier von vier vom Freiwurf) war mit 21 Zählern bester Punktesammler der Heimischen. Dejan Jeftic kam auf 14 Zähler, Jason Chappell auf deren zehn und fünf Rebounds. Eine bemerkenswerte Leistung lieferte Youngster Laurence Müller ab, der in elf Minuten acht Punkte erzielte. Gegen Wien war es im letzten Jahr ein Auf und Ab. Die Langer-Truppe holte zunächst auswärts den Supercup (76:78). Dem folgten eine Niederlage auswärts (76:48) und ein Sieg im Dukes Castle (86:79) im Grunddurchgang. Die beiden Partien (89:87 im Dukes Castle, 88:97 auswärts) in der Hauptrunde entschieden die Babenberger für sich, genauso wie die Spiele eins (90:96 auswärts) und zwei (78:85 auswärts) des Viertelfinal-Duells. Die restlichen drei Partien holten sich Stjepan Stazic und Co. (57:71 und 72:80 im Dukes Castle, 69:65 auswärts).

Transferkarussell dreht sich in Wien

Der BC Vienna stellte im Sommer kräftig um. Nikola Pavlicevic, Nenad Sulovic, Marko Kolaric, Arnas Labuckas, Florian Trmal, Benni Danek, Tomislav Gaspar sowie Predrag Miletic verließen den Verein. Letzterer ist seit vergangener Woche wieder zurück, kam am Wochenende aber noch nicht zum Einsatz. Der hochdekorierte Coach Darko Russo suchte bereits im Laufe der Saison 13/14 und ausgerechnet nach der zweiten Niederlage gegen die Dukes das Weite. Auch Neno Asceric, der für den Serben übernahm ist mittlerweile wieder Geschichte. Meistertrainer Andrea Maghelli wagte eine Rückkehr in die Bundeshauptstadt. Außerdem wurden Amin Stevens, Darnell Hinson, Ryan Richards sowie die Klosterneuburger Christoph Nagler und Christoph Greimeister verpflichtet. Hinson (aus familiären Gründen) und Richards sind aber schon wieder auf Vereinssuche. "Ich habe entschieden, den Spielervertrag mit Ryan Richards wegen sportlicher Differenzen aufzulösen. Das Team steht im Mittelpunkt", kommentierte Maghelli den Abgang des Centers. Der BC feierte in sechs Spielen vier Siege, zuletzt setzte es gegen Gmunden (81:96) und Güssing (77:80) jedoch zwei Pleiten. Stevens war mit 19 Punkten Topscorer gegen die Burgenländer.
"Nachdem personell bei den Wienern einiges unklar ist, werden wir uns in der Vorbereitung auf Freitag auf die eigenen Stärken konzentrieren", spielt Trainer Langer auf die Wundertüte BC Vienna an.
Jesse Seilern fällt aufgrund seiner Hand-OP weiterhin aus. Dejan Jeftic laboriert an Schulterproblemen und ist daher für Freitag fraglich.
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