„Zawadi – das etwas andere Hilfsprojekt für Familien in Kenia“

vlnr. stehend: Thomas und Kerstin Speigner mit Tochter Lilly, Ruth Maina, Lukas, Marketka Kraut, Susy Berner-Mugoya, Jack Mugoya mit Sohn Jakob; sitzend: Markus Kraut mit Sohn Anton, Bernhard Kleinlein, Osellu Obunga;
  • vlnr. stehend: Thomas und Kerstin Speigner mit Tochter Lilly, Ruth Maina, Lukas, Marketka Kraut, Susy Berner-Mugoya, Jack Mugoya mit Sohn Jakob; sitzend: Markus Kraut mit Sohn Anton, Bernhard Kleinlein, Osellu Obunga;
  • hochgeladen von Thomas Speigner

„Zawadi – das etwas andere Hilfsprojekt für Familien in Kenia“ wurde von einer Gruppe junger Menschen gegründet, die direkte und persönliche Verbindung nach Kenia haben und unbürokratisch und schnell Hilfe leisten wollen. Manche Vereinsmitglieder sind Kenianer, die jetzt in Österreich wohnen, wodurch es einfacher ist, kulturelle Hintergründe zu verstehen und direkten Kontakt zu halten.
Medizinische Notfälle, eingestürzte Dächer, Kinder, die auf dem Boden schlafen müssen aber auch junge Menschen, die zwar Ideen haben, denen aber das notwendige Startkapital zur Umsetzung fehlt, werden von Zawadi unterstützt. Viele Kinder im Großraum Kilifi, einer der ärmsten Regionen in Kenia, leiden unter Sandflöhen – sogenannten Jiggas – die sich regelrecht durch ihre Füße fressen und ständigen Juckreiz und heftige Schmerzen verursachen. Durch mangelhafte hygienische Bedingungen, fehlende Socken und Schuhe, Schlafen auf dem nackten Lehmboden und Unwissenheit der Mütter, wie man sich schützen kann, ist dieses Problem weit verbreitet. Das ist nur eines von vielen Themen, die bei Zawadi im Fokus stehen.

Susy, ein Gründungsmitglied erzählt: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen zwar gerne helfen würden, allerdings gibt es meist zwei Gründen die sie davon abhalten.

Erstens: Sie sind nicht sicher, ob ihr Geld auch wirklich dort ankommt, ob sie überhaupt Kindern helfen und nicht viel mehr irgendeinen kostspieligen Hilfsapparat unterstützen.

Zweitens: Sie würden gerne helfen, haben aber selbst nicht genug Geld oder sind in einer Lebenssituation, die ihnen nicht ermöglicht, eine monatliche Verpflichtung einzugehen.“ Genau mit diesem Hintergrund wurde Zawadi gegründet. „Wir wollen nicht dein Geld, sondern deine Ideen und deine Zeit“ ist der Grundgedanke.

Durch Ideen, Projekte, gemeinsame Veranstaltungen, Kontakte und vieles mehr, können Menschen sich einbringen und aktiv Hilfe leisten, ohne einen Cent ihres Geldes in die Hand nehmen zu müssen. Die Möglichkeiten sind so vielfältig und jeder, wirklich jeder, ist bei Zawadi willkommen.

Susy erzählt: „Meine Schwester hat zum Beispiel mit ihrer Volksschulklasse – sie ist Lehrerin – ein Kindermusical einstudiert. Bei der Vorstellung haben die Kinder für Zawadi gesammelt.“ Andere Unterstützer rufen im Freundes- und Bekanntenkreis dazu auf auszumustern und die Dinge vorbei zu bringen, um sich damit regelmäßig auf einen Flohmarkt zu stellen. Es können Events geplant und organisiert werden, genauso hilft es aber auch, einfach über Zawadi zu erzählen und Artikel und Aktionen zu liken. Wer möchte, kann auch als Volontär Vorort Hilfe leisten.

Im Verein sind Menschen mit unterschiedlichen Berufen und unterschiedlicher Herkunft zu finden. Gerade das macht die Treffen, wo fleißig neue Ideen gesammelt und Events geplant werden, so spannend.

Geplante Aktionen werden auf der Vereinshomepage (www.zawadi.at) sowie der Facebookpage (https://www.facebook.com/zawadi.hilfsprojekt/) gepostet. Auch durch den Besuch von Veranstaltungen ist man bereits ein aktiver Unterstützer. So macht helfen richtig Spaß!

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