In Bedrängnis
Assisi-Hof Stockerau blockiert – Tiere jetzt in Not

"Trixi" im Winter unterzubringen, ist wahrscheinlich nicht so schwer.
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  • "Trixi" im Winter unterzubringen, ist wahrscheinlich nicht so schwer.
  • Foto: Österreichischer Tierschutzverein
  • hochgeladen von Sandra Schütz

Eigentlich sollte der neue Assisi-Hof des Österreichischen Tierschutzvereins in Stockerau Ende 2018 fertiggestellt sein. Ein Anrainer-Einspruch blockierte jedoch das Projekt, jetzt stehen die Tiere quasi "auf der Straße".

BEZIRK KORNEUBURG | STOCKERAU. Vor ein paar Monaten mussten die 53 Tiere, die der Österreichische Tierschutzverein bis dahin auf einem Hof in Oberwang untergebracht hatte, ausziehen. Der Hofbesitzer hatte Eigenbedarf angemeldet. Glücklich war man, als man in Stockerau ein Grundstück für ein neues Quartier gefunden hatte. Bereits im April 2018 fand der Spatenstich statt, Ende des Jahres sollte der Assisi-Hof in Stockerau fertig sein. Nun ist es Winter, die Unterkunft in der Lenaustadt nicht fertig und die Tiere in Not.

Die Katastrophe für den Tierschutzverein

Es war eine Anrainerin, die einen Einspruch gegen den geplanten Assisi-Hof in Stockerau einlegte. Auch der Versuch des Tierschutzvereins, mit ihr in Kontakt zu treten und zu sprechen, scheiterte. Die Folge: Ein Baustopp, der das ganze Projekt sowie die Unterbringung der Tiere ins Wanken brachte.

Man harrt weiterhin aus

Den Österreichischen Tierschutzverein stellt diese Verzögerung vor eine große Hürde. Neben dem enormen finanziellen und organisatorischen Aufwand, gehtz es vor allem darum, das Wohl der Tiere zu sichern. Bis das Projekt weiter bearbeitet und vorangetrieben werden kann, wurden die 53 Tiere teilweise in Notunterkünften untergebracht oder auch von manch tierlieber Privatperson vorübergehend aufgenommen. Doch das ist keine Dauerlösung und kostet zudem viel Geld, das derzeit nicht zur Verfügung steht.
Besonders in der Winterzeit, wenn die Tage kürzer und die Nächte kälter werden, wird der Ernst der Lage offensichtlich. Die 52 Tiere benötigen eine warme Unterkunft, genügend Futter und auch regelmäßige und liebevolle Betreuung – zumindest bis der Winter vorüber und der neue Assisi-Hof in Stockerau gebaut werden kann.

"Trixi" im Winter unterzubringen, ist wahrscheinlich nicht so schwer.
Bei Esel "Emil" gestaltet sich ein warmes Winter-Zuhause zu schwieriger.

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