"Auf einmal ist man gerne in die Schule gegangen"

Zwei Meisterprüfungen in der Tasche und beruflich erfolgreich: Jakob Trimmel hat seine Entscheidung für das Poly nie bereut.
  • Zwei Meisterprüfungen in der Tasche und beruflich erfolgreich: Jakob Trimmel hat seine Entscheidung für das Poly nie bereut.
  • hochgeladen von Sandra Schütz

BEZIRK | STADT KORNEUBURG. "Es gab einfach keine Alternative", erzählt Jakob Trimmel, als wir ihn nach seinem Grund, das Korneuburger Poly zu besuchen, fragen. Schon damals war klar: Nicht die Schullaufbahn, sondern ein Lehrberuf soll es sein. Das Interesse für die Elektrotechnik war da, auch das Ausprobieren verschiedener anderer Berufe während der Poly-Zeit hat an diesem Entschluss nicht geändert.
Und so absolvierte Trimmel nach dem Poly-Abschluss die vierjährige Lehre Elektroinstallationstechnik mit Schwerpunkt Bus- und Prozessleittechnik. Danach ging es in die Stockerauer Firma Schuster, wo sich Trimmel sukzessive bis zur Projektleitung hocharbeitete. "In der Zeit hab ich auch meinen Werkmeister in Elektrotechnik gemacht." Berufsbegleitend natürlich.
Später wechselte Jakob Trimmel zu Netz NÖ in die EVN Gruppe nach Stockerau. "Begonnen habe ich dort in der Instandhaltung, jetzt bin ich in der Kundenbetreuung tätig." Doch auch hier war mit dem Lernen nicht Schluss. "Ich habe, dank Unterstützung meiner Firma, die Lehre Gebäude- und Installationstechnik begonnen." Seit Februar hat Trimmel den "Installateurmeister" in der Tasche.

Poly hat Interesse bestätigt

Es war vor allem der praktische Unterricht, der Jakob Trimmel im Poly besonders begeistert hat. "Damals kamen wir schon einmal mit den Materialien und dem Werkzeug in Berührung. Und hier hat sich auch mein Entschluss für die Elektrotechnik bestätigt und gefestigt."
Und an noch jemanden kann sich Trimmel sehr gut erinnern: "An meinen ehemaligen Klassenvorstand, Astrid Piltz. Sie war eine tolle Lehrerin. Auf einmal ist man wieder gerne in die Schule gegangen. Und auch die Klassengemeinschaft war sehr gut."
Worauf es im Leben ankommt, auch das weiß Jakob Trimmel mittlerweile sehr gut: "Man muss herausfinden, wo seine persönlichen Interessen sind, denn man sollte nichts machen, was man nicht auch gerne macht und wozu man sich gezwungen fühlt. Schließlich soll man nicht allein um des Geldes Willen arbeiten gehen, sondern auch Freude an seinem Job haben. Nur so kann man beruflich auch erfolgreich sein."

Zur Sache: Die EVN ist laufend auf der Suche nach Lehrmädchen und Lehrbuben. Wer Interesse hat, sich zum Elektriker ausbilden zu lassen, kann sich auf www.evn.at informieren!

Autor:

Sandra Schütz aus Korneuburg

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