Lokale Entwicklung
Das diskutieren Gemeinden, damit ihre Dörfer wieder erblühen
- 1 Reihe Von links nach rechts: DI Sonja Eder, MA (LEADER-Management), Daniel Brüll (NÖ Dorf- &
Stadterneuerung), Univ. Prof. DI Lilli Lička (Landschaftsarchitektin), LEADER Regionssprecher Dipl.-
HLFL-Ing. Manfred Weinhappel, LAbg. Christian Gepp, MSc
2 Reihe Von links nach rechts: BH Hollabrunn Karl-Josef Weiss, BH Korneuburg Andreas Strobl,
Michael Hainitz (LEADER-Management)
3 Reihe Von links nach rechts: Oskar Januschke (Raumprozess + Public Consulting e.U.), Mag.
Johannes Brandl (SPES-Zukunftsakademie) - Foto: LEADER-Region Weinviertel Donauraum
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Wie Ortskerne langfristig attraktiv und lebendig bleiben können, stand im Mittelpunkt eines Impulsabends der LEADER-Region Weinviertel Donauraum im Rathaus Korneuburg. Mehr als 70 Vertreterinnen und Vertreter aus Gemeinden, Planung, Wirtschaft und Regionalentwicklung diskutierten dabei über aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze.
KORNEUBURG. Im Fokus der Veranstaltung standen Themen wie qualitätsvolle öffentliche Räume, neue Nutzungsmöglichkeiten für leerstehende Gebäude sowie Beteiligungsprozesse in Gemeinden. Experten und Expertinnen präsentierten dazu Beispiele aus der Praxis und betonten die Bedeutung gemeinsamer Strategien für funktionierende Ortszentren.
- Von links nach rechts: Michael Hainitz (LEADER-Management), LEADER Regionssprecher Dipl.-HLFLIng. Manfred Weinhappel, DI Sonja Eder, MA (LEADER-Management), LAbg. Christian Gepp, MSc
- Foto: LEADER-Region Weinviertel Donauraum
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Landschaftsarchitektin Lilli Lička hob hervor, dass öffentliche Plätze an die Bedürfnisse des jeweiligen Ortes angepasst werden müssten. Begrünung, Schattenplätze und biodiversitätsfördernde Maßnahmen würden zudem zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen.
Multifunktionale Gebäude als Zukunftsmodell
Auch neue Konzepte für die Nutzung von Gebäuden wurden vorgestellt. Johannes Brandl sprach sich für multifunktionale Häuser aus, die unterschiedliche Angebote wie Nahversorgung, Gastronomie, Freizeit- und Wohnmöglichkeiten verbinden könnten. Als mögliches Betreibermodell wurden Genossenschaften genannt.
- Foto: pexels / Lis K
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Ein weiteres Beispiel war die integrierte Quartiersentwicklung in Stockerau, bei der Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Eigentümerinnen sowie Eigentümer gemeinsam Ideen für ihr Umfeld erarbeiten.
Zum Abschluss herrschte Einigkeit darüber, dass lebendige Ortskerne wesentlich für die soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung von Gemeinden sind.
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