Fernwärme-Projekt in Spillern

Bgm. Thomas Speigner und Alt-Bgm. Karl Sablik mit dem Schlüssel zur Fernwärme.
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  • Foto: Marisa Knogler
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SPILLERN (km) - Gemeindezentrum, Volksschule, Kindergarten, Kindergarten-Neubau, Wohnprojekt „Betreubares Wohnen“ sowie eine bestehende und eine im Bau befindliche Wohnhausanlage beziehen umweltfreundliche Fernwärme.
Das von der EVN in Spillern errichtete Biomasse-Kompaktheizwerk hat eine Leistung von 1.000 kW. „Das bedeutet im Endausbau einen Einsatz von rund 2.000 Schüttraummetern Hackschnitzel pro Jahr“, erklärt Herbert Pöttschacher, Geschäftsführer der EVN Wärme GmbH. Die Investitionssumme für dieses Projekt beträgt rund 700.000 Euro.
Bgm. Thomas Speigner erinnert daran, dass Spillern sich schon lange mit dem Projekt Fernwärme beschäftigt. „Durch die Zusammenarbeit mit der EVN ist uns ein Schritt in die richtige Richtung gelungen“, sagt Speigner. Damit leistet Spillern einen Beitrag zum Umweltschutz und zur CO2-Reduzierung von rund 300 Tonnen pro Jahr.
Zur Kostenfrage erklärt Pöttschacher: „Die kW-Stunde der Fernwärme ist zwar etwas teurer als Gas, doch kann dies bei der Wartung eingespart werden.“

Anfangsschwierigkeiten
Alt-Bgm. Karl Sablik erinnert an die besonderen Schwierigkeiten mit dem, in einem Straßendorf üblichen, weitgestreuten Siedlungsbau und an die harten Verhandlungen mit der EVN: „Es waren harte, aber faire Verhandlungen. Wir waren immer gute Partner der EVN.“ Ein Vorteil Spillerns war, dass das Gemeindezentrum und eine Wohnhausanlage erst kürzlich gebaut worden waren und auch weitere Neubauten, wie Kindergarten-Neubau, Objekt „Betreubares Wohnen“ und eine geplante Wohnhausanlage mit 110 Wohneinheiten, ebenfalls ans Fernwärmenetz angeschlossen werden.

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