Himmlische Klänge und kämpferische Texte aus der Reformationszeit

Konzertleiter Gerhard Karzel (4.v.li) mit den Solisten Hans-Jörg Gaugelhofer, Andreas Jankowitsch, Pfarrer Stefan Koller, Pfarrerin Anneliese Peterson, Anja Haeseli, Kurator Franz Errath, Bürgermeister Christian Gepp, Vizebürgermeister Thomas Pfaffl und Peter Schindler.
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  • Konzertleiter Gerhard Karzel (4.v.li) mit den Solisten Hans-Jörg Gaugelhofer, Andreas Jankowitsch, Pfarrer Stefan Koller, Pfarrerin Anneliese Peterson, Anja Haeseli, Kurator Franz Errath, Bürgermeister Christian Gepp, Vizebürgermeister Thomas Pfaffl und Peter Schindler.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Sandra Schütz

STADT KORNEUBURG. Nach zahlreichen Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträgen und Diskusisonen, begingen die Korneuburger Evangelischen nun mit einem Konzert im Rathaus den Höhepunkt des Lutherjahres. Auf dem Programm standen Kantaten von Johann Sebastian Bach sowie Texte und Kompositionen des Reformators Martin Luther. Chor, Orchester und Solisten musizierten mit Begeisterung im vollen Festsaal – und übertönten erfolgreich die vom Adventmarkt heraufhämmernden Bässe eines Open Air-Konzertes. "Die Reformation hat schon ganz andere Schwierigkeiten bewältigt", meinte Gerhard Karzel launig. Er leitete die unterschiedlichen Klangkörper und offenbarte interessante Hintergründe über das Entstehen von Kompositionen und den teilweise kämpferischen Reformationstexten aus dem 16. Jahrhundert.
Unter den Gästen zahlreiche politische Stadtvertreter, an deren Spitze Bürgermeister Christian Gepp und Vizebürgermeister Thomas Pfaffl. Seitens der Geistlichkeit konnte die evangelische Pfarrerin Anneliese Peterson unter anderem ihr katholisches Pendant, Pfarrer Stefan Koller, im Publikum begrüßen.
Interessantes Detail: Im Chor sangen gleich drei ausgebildete Pfarrer mit: Peterson selbst, der ehemalige katholische Pfarrer aus Spillern, Franz Forsthuber, sowie Anne-Sofie Neumann, eine junge evangelische Pfarrerin, derzeit in Karenz. Damit bekam die Veranstaltung auch einen wichtigen symbolischen Charakter der Ökumene.

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