Mamma-Karzinom & Co.
Korneuburg sagt dem Krebs den Kampf an

Primar Martin Imhof leitet die Gynäkologische Abteilung im Landesklinikum Korneuburg.
  • Primar Martin Imhof leitet die Gynäkologische Abteilung im Landesklinikum Korneuburg.
  • Foto: Landesklinikum Korneuburg-Stockerau
  • hochgeladen von Sandra Schütz

Im Landesklinikum Korneuburg ist man sich bewusst: Krebs ist ein Schock – eine persönliche, professionelle Behandlung hilft bei der Verarbeitung, um wieder gesund zu werden.

BEZIRK | STADT KORNEUBURG. Seit ihrer Gründung bietet die Abteilung für Gynäkologie des Landesklinikums Korneuburg die Behandlung von Karzinomen der Eierstöcke, der Gebärmutter, des Gebärmutterhalses und der Brust an. Diese Behandlung umfasst sowohl die chirurgische Seite mit modernsten, minimalinvasiven Techniken als auch die systemische Therapie nach den neuesten onkologischen Richtlinien.

400 Chemos im letzten Jahr

Seit 2006 werden Chemotherapeutika an der Abteilung verabreicht, damals waren es rund zwei Therapien pro Woche. Diese Zahlen haben sich in den Folgejahren zuerst langsam, zuletzt aber deutlich gesteigert, was auch der Erweiterung des Leistungsprofiles – seit 2014 wird auch Brustkrebs behandelt – geschuldet ist. So waren es im Jahr 2020 bereits rund 400 Chemotherapien, was einer Steigerung auf das vierfache entspricht.
"Alles aus einer Hand" ist das Motto im Korneuburger Spital. So wird umfassend betreut, von der Erstdiagnose, Befundbesprechung und Therapieplanung, Therapieeinleitung, Überwachung der Therapie sowie Tumornachsorge – alles passiert in einer Abteilung. Das onkologische Team kümmert sich um praktisch alle Belange.

Expertise in der Bezirkshauptstadt

„Die Niederösterreichischen Spitäler haben sich einen anerkannten Ruf in der Krebsbehandlung aufgebaut und das verdanken wir unter anderem der Expertise und dem Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie hier an der Frauenheilkunde des Landesklinikums Korneuburg-Stockerau. Damit geben sie betroffenen Patientinnen neue Hoffnung in schwierigen Lebenssituationen", erklärt Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf.
So ist das Team im Landesklinikum Korneuburg gut eingespielt, zudem äußerst kompetent. Dies ermöglicht eine stabile Betreuung der Patientinnen von hoher Qualität. Das schafft Vertrauen und animiert betroffene Frauen, an ihrer Behandlung aktiv mitzuwirken, was wiederum gute Therapieerfolge garantiert.

Lebensqualität trotz Chemotherapie

Allen Patientinnen wird ein sogenanntes "Port-a-Cath-System" angeboten, das auf Wunsch vor der ersten Zytostatikagabe implantiert wird. Dadurch gewährleistet man die Verabreichungssicherheit und erhöht die Lebensqualität der Patientinnen während der Chemotherapien.
"Unser Team nimmt regelmäßig an Fortbildungen und Kongressen teil, wodurch eine Behandlungsqualität auf höchstem medizinischen Niveau gewährleistet ist. Wir sind bestrebt, neueste Entwicklungen sofort umzusetzen, wie etwa eine spezielle Lymphknotenmarkierungstechnik, die eine schonendere Operationstechnik ermöglicht und dadurch zu einer Verkürzung der postoperativen Rekonvaleszenz beziehungsweise stationären Aufenthaltstage. Weiters können in einigen Fällen Krebsoperationen problemlos in Schlüssellochtechnik (laparoskopisch) durchgeführt werden“, erklärt Abteilungsleiter Primar Martin Imhof.

Auch in Corona-Zeiten für Patientinnen da

An der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe wird das umgesetzt, was insbesondere in der Krebstherapie wichtig ist: fachliche Kompetenz, umfassende, individuelle Betreuung und Menschlichkeit. Das Team der onkologischen Ambulanz des Landesklinikum Korneuburg steht auch in Zeiten der Pandemie jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.

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